Die Auto-News der CES in Las Vegas 2011

Audi

Audi hatte einen großen Auftritt auf der CES, Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler sprach vom vernetzten Automobil der Zukunft. Man arbeite an „Weiterentwicklungen“ des Head-up-Displays (das Audi aber bislang nicht anbietet) und der Anbindung von LTE ans Fahrzeug. Neben Google Earth, das jetzt schon im Audi mit MMI sichtbar ist, komme auch Streetview dazu. „Je realistischer die Präsentation, desto geringer die Ablenkung“, sagte Stadler. Das meine ich nicht: Je mehr Details, desto mehr Ablenkung.

Rupert Stadtler, Vorstandsvorsitzender Audi, auf der CES 2011 (Foto: Audi)

Deutlich interessanter und näher an der Realität ist  indes das vorgeführte neue MMI mit Tegra-Chipsatz von Nvidia. Im Foto von Engadget sieht man, dass das Touchpad (das es bislang in Deutschland nur im A8 und im kommenden A6 gibt) ersetzt wird durch eine berührungsempfindliche Fläche im Controller. Das System soll zuerst im A3 kommen. (Meine Spekulation: in den großen Modellen bleibt es beim Touchpad, in den kleinen wird es in den Controller integriert). Hier der aktuelle Stand der Dinge bei Audi im A8, Baujahr 2010.

Ford

Das in den US sehr erfolgreiche Sync-System mit Sprachbedienung ist zwar in Europa nicht erhältlich. In den Vereinigten Staaten macht es indes Karriere und wird jetzt ergänzt um „Sync Destinations“, eine App, die es erlaubt, eine Routenplanung am Smartphone vorzunehmen: Engagdget. Auch für den neu vorgestellten „Focus Electric“ gibt es eine „App“. Ferner bekommt auch der Ford Mustang ab Baujahr 2012 das Ford Sync eingebaut. Hier der Stand der Dinge bei deutschen Ford-Modellen am Beispiel des Galaxy.

Mini

Für den Mini Cooper Countryman der BMW-Tochter gibt es in den US „Mini Connected“, eine App, die den in den Vereinigten Staaten sehr populären Musikdienst Pandora ins Fahrzeug bringt. Mit dem iPhone kann man dann Pandora über die Bedienelemente des Fahrzeugs steuern.

Chrysler

Auch Chrysler US bringt eine App für Android, Blackberry und iOS.

Mercedes-Benz

Mit der US-App „mbrace“ für das iPhone kann man, wie bei der BMW-App, sein Fahrzeug aus der Ferne öffnen, schließen und orten. Ferner gibt es weitergehende, kostenpflichtige Premium-Services.

Toyota

Auch Toyota will den amerikanischen Pandora-Musikdienst in seinen US-Fahrzeugen anbieten, das Ganze läuft unter Toyotas Entune-Multimedia-System. Entune wurde auf der CES neu vorgestellt, es verbindet ein Smartphone mit der Infrastruktur des Autos, inklusive Datenaustausch etc. Ob Entune nach Europa kommt, ist noch nicht klar.