Die kleinen Kreise: Zum Start von Google Plus

Als wir am Mittwoch das erste Mal Google Plus betraten, war das wie bei einer Theaterprobe in neuen Räumen: Alles ist überraschend, ungewohnt, noch nicht eingerichtet, es fehlt an manchem Detail. Aber die Prominenten waren von Anfang an dabei, sie hatten vorab begehrte digitale Einladungskarten bekommen. Wir als journalistische Zuschauer konnten live miterleben, wie sich ein neues soziales Netzwerk aus dem Nichts heraus bildet, wie Personen dazu stoßen, wie Inhalte und Seiten aufgebaut werden und man sich gegenseitig bei offenen Fragen hilft.

Google Plus ist ein Angriff auf Facebook, es kopiert viele Ideen, macht aber manches ganz anders. Das schicke Design gefällt. Aber der wichtigste Unterschied zu Facebook ist die Art und Weise, Kontakte zu knüpfen. Facebook besteht aus 1:1-Freundschaften mit der Möglichkeit, Listen und Gruppen anzulegen, Dinge zu verstecken, und man versinkt schnell in der Unendlichkeit der Optionen. Google Plus zieht nun seine eigenen Kreise und nennt sie „Circle“. Man gruppiert und sortiert stärker, das Verhältnis der digitalen Mitbürger untereinander ist ein komplexes Gemengelage.

Wird Google Plus ein Erfolg? Gegen die Dominanz von Facebook mit seinen mehr als 700 Millionen Mitgliedern in aller Welt ist nur schwer anzukommen. Das zeigt nicht zuletzt der schleichende Niedergang von Schüler- und Studi VZ, von Xing und My Space. In den sozialen Netzen zählt die Macht der Masse, und der Gewinner bekommt alles. Facebook hat allein in Deutschland 20 Millionen aktive Mitglieder, die sich regelmäßig einbuchen. Jeder zweite deutsche Internetnutzer ist bei Facebook. Was für Google Plus spricht, ist seine schnelle Akzeptanz bei der digitalen Elite, die sich bislang sehr positiv äußert. Derzeit tummeln sich jedoch nur einige tausend Mitglieder in den Circles von Google. Aber schon Goethe wusste: „Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis, wenn man ihn wohl zu pflegen weiß“.

Test: Lenovo Thinkpad X1

Selten hat die internationale Fachpresse so begeistert reagiert wie auf dieses Notebook. Der Lenovo Thinkpad X1 wird überall in den höchsten Tönen gelobt, und wir können die Faszination durchaus nachvollziehen: Ein sehr kleines, flaches Gerät in exzellenter Verarbeitungsqualität mit sogenanntem „Gorilla Glas“ über dem Display, toller Ausstattung und starken inneren Werten. Hier stimmt fast alles.

Zunächst ein Blick auf die Hardware: Das Design ist von klaren Linien geprägt, nichts steht hervor, alle Anschlüsse der Rückseite schließen bündig ab. Das Gehäuse ist in mattem Kunststoff gehalten, darunter schützt eine Magnesium-Hülle den wertvollen Inhalt. Die beleuchtbare Tastatur hat einen Spritzwasserschutz, und das Notebook soll mit diesen Vorkehrungen „militärischen Anforderungen“ genügen, wie der Hersteller schreibt. Das haben wir nicht geprüft, aber verblüffend ist jedenfalls die hohe Verwindungssteifigkeit.

Schnell, schick, robust: Lenovo Thinkpad X1 (Foto Hersteller)

Lenovo preist das X1 als „dünnstes Thinkpad“ mit einer Höhe von nur „17 Millimeter“. Nachgemessen sind es jedoch ausgewachsene 2,1 Zentimeter. Indes bleibt dieses Gerät mit einem Gewicht von 1,7 Kilogramm und einer Fläche von 34 x 23 Zentimeter sehr kompakt und leicht. Das X1 ist kein Ballast im Reisegepäck, die Bauform liegt genau in der Mitte zwischen „zu klein zum ernsthaften Arbeiten“ und „zu groß zum täglichen Mitnehmen“. Das gilt auch für die Displaydiagonale von 31 Zentimeter. Allerdings kommt man dann gleich ins Grübeln: Denn in diesem Format (13 Zoll) ist bei vielen anderen Top-Notebooks eine Auflösung von 1440 x 900 Pixel vorhanden. Etwa beim Thinkpad X301 von Lenovo. Hier sind es jedoch nur die für ein 11-Zoll-Gerät typischen 1366 x 768 Bildpunkte. Eine Chance vertan. Dass sich das Display wirklich komplett um 180 Grad in die Horizontale schieben lässt, sei als Pluspunkt angemerkt. Negativ wiederum fallen zwei Punkte auf: Es fehlen die Scharnierhaken, die bei älteren Thinkpads ein sicheres Einrasten von Ober- und Unterseite sicherstellen und ferner kommt ein Spiegeldisplay zum Einsatz. Bei Business-Geräten ist jedoch eine matte Oberfläche angesagt. Die störenden Reflexionen halten sich jedoch in Grenzen.

Und dann die Tastatur: Sie ist schlichtweg großartig, die beste Notebook-Tastatur, die uns bislang unter die Finger gekommen ist, knackig, präzise, toll. Als Maus-Ersatz gibt es wie gehabt ein Touchpad, Aktionen können wahlweise mit drei Tasten darüber oder direkt auf der berührungsempfindlichen Fläche ausgelöst werden. Das neue Touchpad reagiert ungemein feinfühlig, wer es nicht mag, nimmt den Cursor-Knubbel zwischen den Tasten G, H und B. Ein Fingerabdruck-Sensor mit biometrischer Erkennung ist ebenfalls dabei – und funktionierte bei uns prima.

Mit Anschlüssen für jedwede Peripherie ist der Lenovo bestens ausgestattet: Ein flottes Kopiertempo im Zusammenspiel mit externen Festplatten bieten USB-3.0- und Esata, ein zweiter USB-2.0-Anschluss ist links hinter einer (billig wirkenden) Plastikabdeckung verborgen, und auf der rechten Seite befindet sich der SD-Kartenleser (auch für SDHC und SDXC). Wer den X1 an einen Beamer mit VGA ankoppeln will, benötigt einen Adapter, denn für die Bildschirmausgabe sind allein ein Mini-Displayport sowie eine HDMI-Schnittstelle vorgesehen. Bluetooth gehört ebenfalls zur Serienausstattung. Ferner ist für den Lenovo ein UMTS-Modul erhältlich, die Sim-Karte lässt sich an der Rückseite einstecken. Was fehlt? Ein optisches Laufwerk und ein vom Anwender wechselbarer Akku. Der Kraftspender ist in zwei Varianten mit 35 bis 38 Wattstunden erhältlich, unser Testgerät lief damit bis zu vier Stunden, ein unbefriedigender Wert. Wer die Ausdauer verbessern will, benötigt einen Zusatzakku, der eine Gesamtlaufzeit von bis zu zehn Stunden bringen soll. Ein interessantes Detail ist die Schnellladetechnik: in einer halben Stunde ist der Akku zu 80 Prozent gefüllt.

Im täglichen Einsatz arbeitete der X1 bei uns mit Bravour. Es ist nur wenig Crapware aufgespielt, und zur Standardausrüstung gehören natürlich die bekannten Thinkpad-Tools, mit denen man etliche Einstellungen unter einer einheitlichen Oberfläche vornehmen kann. Größter Kritikpunkt neben der geringen Bildschirmauflösung ist der Lüfter. Er springt zwar bei gewöhnlichen Büroarbeiten nur selten an, ist aber in leiser Umgebung und bei arbeitsintensiven Jobs ein nicht zu überhörender Störfaktor. Im Härtetest mit zusätzlich angeschlossenem Zweitmonitor und laufender Spracherkennung (Dragon Naturally Speaking) lief er ununterbrochen. Wie gesagt: Er ist nicht besonders laut, aber wer feine Ohren hat, wird sich daran stören.

Auf den deutschen Markt kommt der X1 nur mit Intels Core-i5-Prozessoren (2,5 Gigahertz, 2520M). In Amerika ist er auch mit dem kleineren Core-i3 lieferbar. Das Arbeitstempo des i5, der als Notebook-Prozessor mit zwei Kernen auskommen muss, ist überragend und reicht selbst für anspruchsvollere Tätigkeiten wie Videoschnitt. Als Grafikeinheit dient Intels HD Graphics 3000, die direkt im Kern der Sandy-Bridge-Prozessoren integriert ist, keinen eigenen Speicher mitbringt, aber auf den Level-3-Cache des Prozessors zugreift. Sie ist deutlich schneller als die ältere Intel GMA-Grafiklösung und erreicht ungefähr die Leistung einer günstigen Einsteiger-Grafikkarte, etwa der ATI HD 5470. Selbst aktuelle, anspruchsvolle 3D-Spiele lassen sich (mit niedrigen Grafikdetails) auf diesem Notebook spielen.

In den Vereinigten Staaten deutlich günstiger: X1 auf der lenovo.com (Foto Spehr)

Der X1 lässt sich in Deutschland in zwei Varianten bestellen: Mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, Windows 7 Professional in der 64-Bit-Version und einer herkömmlichen 320-Gigabyte-Festplatte kostet das Gerät sage und schreibe 1815 Euro. Die von uns ausprobierte Luxusvariante mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und einem 160-Gigabyte-SSD-Laufwerk steht mit 2225 Euro in der Preisliste. In den Vereinigten Staaten kostet die kleinste Ausstattung des X1 (mit Core-i3-Prozessor und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher) 1200 Dollar, was ungefähr 850 Euro sind. Mit Core-i5-Prozessor kamen wir auf 1300 Dollar, also 920 Euro. Selbst wenn man noch allfällige Steuern und Abgaben hinzurechnet, kann man die Preisgestaltung für deutschen Markt nur als unverschämt bezeichnen. Keine Frage: Der X1 ist einer der besten derzeit erhältlichen Notebooks. Aber mit dem Kauf würden wir noch warten, bis die Preise gefallen sind.

Review Engadget.com

Review des Laptopmag.com

Review PCMag.com

Silbergrau statt Blau: Visuelle Effekte bei Office 2003 unter Windows 7 deaktivieren

Wer von Windows XP auf Windows 7 umsteigt, aber „aus Gründen“ beim alten Microsoft Office 2003 bleiben will, mag sich über das blaue Design bei Word, Outlook & Co. ärgern. Was vorher in elegantem Silbergrau daherkam, sieht nun aus wie manches Badezimmer in den 70er Jahren. Die Abhilfe ist einfach:

Rechtsklick auf das jeweilige Programm-Icon, „Eigenschaften“ und „Kompatibilität“ wählen und anschließend ein Häkchen an „Visuelle Designs deaktivieren“. Mit dem nächsten Start sind Word & Co. schön wie nie …

Test: Comand-System in der S-Klasse von Mercedes-Benz

Der große Luxus des feinen Fahrens

Was Mercedes-Benz mit und rund um das bewährte Comand-System in der S-Klasse bietet, ist deutlich einfacher zu bedienen als die Pendants aus Ingolstadt oder München. Aber es ist auch weniger leistungsfähig.

Das vernetzte Fahren und die Konnektivität werden bei Audi, BMW und Mercedes-Benz immer wichtiger, mancher befürchtet gar einen Overkill der Elektronik an Bord. Audi und BMW bringen das Internet ins Fahrzeug: Die Navigation hält Informationen aus Google Earth parat, der Monitor wird bei BMW zur Surfstation. Audi setzt auf eine Online-Suche im Netz, sie wird mit Fingerbewegungen auf einer berührungsempfindlichen Fläche bedient. Nach dem aktuellen 7er BMW und dem Audi A8 haben wir nun die Kommunikationstechnik der S-Klasse von Mercedes-Benz ausprobiert.

Nach zwei Wochen gibt es ein klares Fazit: Was die Stuttgarter mit und rund um ihr bewährtes Comand-System bieten, ist deutlich einfacher zu bedienen als die Pendants aus Ingolstadt oder München. Aber es ist auch weniger leistungsfähig.

Der Arbeitsplatz: Die S-Klasse von Mercedes-Benz (Fotos Spehr)

Comand mit Radio, Controller, Telefontastatur und riesigem 20-Zentimeter-Farbdisplay sowie einer Musik-Schnittstelle gehört in der S-Klasse zur Serienausstattung, vom S 400 an sind auch die Festplatten-Navigation mit 7 Gigabyte freiem Speicher für eigene Musik sowie die Sprachbedienung mit dabei. Wer gern in Preislisten der Begehrlichkeiten schwelgt, kann seine S-Klasse mit feinen Sound-Paketen von Bang & Olufsen ausstatten (das opulenteste kostet fast 10.000 Euro), und neuerdings gibt es, wie bei Audi, auch einen W-Lan-Hotspot, der die Notebooks und Smartphones der Passagiere ins Internet bringt.

Telefon mit numerischem Ziffernblock

Comand besteht aus mehreren Kernelementen: Zunächst, wie bei der Konkurrenz, der Controller, ein Drehsteller, den man auch drücken und in alle Richtungen schieben kann. Ferner klar beschriftete Funktionstasten rund um dieses Hauptbedienelement. Sie aktivieren ohne jeden Umweg direkt die Abteilungen Telefon, Navigation, Audio. Eine Zurück-Taste ist dabei und ein Drehrädchen zum Einstellen der Lautstärke der HiFi-Anlage. Das Telefon hat eine eigene numerische Tastatur über dem Controller, sie ist mit einer klappbaren Abdeckung geschützt.

Eine Pracht: Das elektronische Cockpit-Display

Dazu kommen zwei Bildschirme mit sehr guter Darstellungsqualität. Der linke ist das Hauptinstrument im Cockpit rund um Tachometer und Drehzahlmesser: eine rein elektronische Anzeige, die programmierbar ist. Im Innenring des Tachometers lassen sich die Rufnummern aus dem Telefonbuch oder die Fahranweisungen der Navigation anzeigen, nur die Spitze der Tachonadel ist derweil auf der Skala sichtbar. Was auf diesem Cockpit-Display erscheint, wählt man mit den Multifunktionstasten am Lenkrad. Zweitens der in der Vertikalen motorbetrieben drehbare Hauptbildschirm. Er wird mit dem Controller und seinen Tasten gesteuert, die Inhalte sind vollkommen unabhängig vom Tacho-Display. So wählt der Beifahrer den nächsten Radiosender mit dem Controller, während der Fahrer die Piktogramme für die Navigation sieht.

Zum Glück kein Menü-Wirrwarr

Das bei der Konkurrenz bisweilen verwirrende Schieben und Drücken des Drehstellers in verschiedene Richtungen hat Mercedes-Benz geschickt vermieden: Mit den Tasten kommt man ohne Mühe in die Hauptmenüs. Anschließend sind alle weiteren Untermenüs wie ein Laufband in der Waagerechten angeordnet und mit schnellem Drehen erreichbar. Das ist nahezu intuitiv zu beherrschen, es gibt kein Menü-Wirrwarr, keine Verästelungen, sondern klare Linien, auf denen der Nutzer schnell zum Ziel kommt. Dieses schlichte und sofort verständliche Bedienprinzip ist ein großer Pluspunkt.

Mittelarmlehne: Controller und umgebende Menütasten

Auch bei der Unterhaltung bleiben kaum Wünsche offen. Neben Radio und CD/DVD-Spieler lassen sich MP3-bestückte SD-Karten, USB-Sticks und portable Musikspieler anbinden. Die Geräte landen im Handschuhfach, das „Media Interface“ kommt mit den entsprechenden Kabeln. Auch für den iPod von Apple findet sich dort der entsprechende Anschluss. Ein iPhone 4 passt zwar mechanisch auf den Stecker, wurde aber von Comand nicht erkannt. Also nahmen wir den iPod, und, siehe da, schon ließ sich mit dem Controller flink durch Alben und Titel blättern, und man sieht die Namen der Stücke im Display. Für noch mehr Komfort sorgt die Feinabstimmung nach Wiedergabelisten, Podcasts oder Hörbüchern. Das große Extra ist das „Music Register“, mit dessen Hilfe man seine Audio-CDs auf den Festplattenspeicher von Comand kopiert. Die Alben werden mit der eingebauten Gracenote-Musikdatenbank erkannt, beschriftet und lassen sich auch nachträglich in Ordner kopieren oder löschen.

Versteht den Fahrer: Spracherkennung Linguatronic

Wer seine Beifahrer verwöhnen will, sollte das „Entertainment-Paket vorn“ mit Harman-Kardon-Surroundanlage sowie einem Splitview-Monitor wählen (2100 Euro). Der Bildschirm liefert dann zwei Anzeigen. Eine für den Fahrer, der beispielsweise die Karte der Navigation eingeblendet bekommt, und eine zweite für den Beifahrer, der gleichzeitig eine DVD oder das TV-Programm sehen kann. Allein der Blickwinkel entscheidet. Bei allem Luxus fehlt indes ein wichtiges Detail: die drahtlose Musikübertragung vom Smartphone mit dem Bluetooth-Protokoll A2DP. Diese Technik ist mittlerweile selbst in vielen Kleinwagen selbstverständlich.

Bei der Ankopplung eines Bluetooth-Telefons an Comand ist eine Besonderheit zu beachten. Ist die „Komforttelefonie“ mit Ladeschale (für 470 Euro) eingebaut, muss man sich bei der Blauzahn-Anbindung mit einer Umstandskrämerei herumplagen: Mit jedem Start sucht Comand zunächst das fest eingebaute Telefon und bietet erst nach einigen Minuten und nur kurz den Wechsel zu Bluetooth an. Ein Trick, um diese lästige Prozedur abzukürzen, besteht darin, die Schale in der Mittelarmlehne mechanisch zu entfernen. Anschließend funktionierte bei uns alles einwandfrei, mit dem besagten iPhone und mit einem Androiden. Nicht nur der Zugriff auf Telefonbuch und Anruflisten gelingt prima. Mit der Spracherkennung Linguatronic gibt es eine Namenswahl, was will man mehr? Vieltelefonierern empfehlen wir allerdings das Telefonmodul mit Sim-Access (420 Euro), das eine Mobilfunkeinheit mitbringt und das Handy während der Fahrt in einen Tiefschlaf legt. Denn die hervorragend gedämmte Karosserie der S-Klasse schottet auch die Mobilfunksignale ab. Mit Sim-Access (das leider von den meisten Oberklasse-Smartphones nicht unterstützt wird), telefoniert man in Regionen mit schwacher Funkversorgung deutlich besser.

Dynamische Navigation mit TMC Pro

Die Linguatronic bewährt sich auch bei der Eingabe des Navigationsziels. Nun geschieht das, wie bei der Konkurrenz, in einem Rutsch mit der „One shot entry“-Technik, die hervorragend funktioniert, allerdings etwas schneller zur Sache kommen könnte. „Navigation wird aktiviert“ sieht man ein, zwei Minuten zu Beginn der Fahrt, da sind andere flotter. Während der Routenführung ist das Gebotene überragend, die Ansagen kommen klar und präzise, es gibt einen Kreuzungszoom und Fahrspurempfehlungen.

Nur ein Tastendruck: Linguatronic Spracherkennung

Was wir vor einem Jahr in der E-Klasse beklagten, hat Mercedes-Benz hier verbessert: Die kameragestützte Erkennung der Verkehrszeichen mit Geschwindigkeitsbegrenzungen arbeitet nun sehr ordentlich. Sowohl die bedingten Tempolimits (bei nasser Fahrbahn oder zu bestimmten Uhrzeiten) wie auch die Anzeigen der dynamischen Geschwindigkeitsregelungsanlagen auf Autobahnen wurden fast immer richtig erkannt. Zudem wird der Hinweis jetzt auch permanent auf der Navi-Karte einblendet und nicht nur einige Sekunden im Tachometer-Innenring wie in der E-Klasse.

Unser Fahrzeug hatte ferner „TMC Pro“ zur dynamischen Navigation „um den Stau herum“ eingebaut. Diesen Premium-Dienst haben wir oft gelobt, aber in den zwei Wochen mit der S-Klasse waren wir nicht immer zufrieden: Auf unseren längeren Fahrten war rund jeder zweite gemeldete und tiefrot in der Karte hervorgehobene Stau entweder beim Eintreffen schon aufgelöst oder nicht so gravierend, dass sich eine Ausweichstrecke gelohnt hätte. Andere Quellen für hochwertige Verkehrsinformationen, etwa mit Floating Car Data, stehen nicht zur Verfügung, denn Mercedes bietet einen Internetzugang erst in der neuen C-Klasse an, das Stichwort lautet „Comand online“. Auch ein Head-up-Display, das Navi- und andere Hinweise in die Frontscheibe einspielt, ist nicht lieferbar.

 

Zur Wissenschaft des richtigen Twitter-Timings

Zu schön, um wahr zu sein: Wenn man nur den richtigen Zeitpunkt zum Absetzen seiner Twitter-Meldungen kennt und wählt, twittert man erfolgreicher. Es gibt Dutzende von Seiten und Hinweisen dazu, mal personalisiert, mal nicht. Die Idee hat sogar eine gewisse Plausibilität: Wer seine Tweets nachts oder morgens ganz früh absetzt, erreicht natürlich weniger Publikum. Zumindest gibt es weniger Klicks jener Zeitgenossen, die, sagen wir, aus reiner Neugier auf einen Link klicken.

Lohnt es sich jedoch, daraus eine Wissenschaft zu machen? Die klare Antwort „Nein“ ergibt sich unmittelbar aus den Mechanismen von Twitter: „Unwichtiges“ fällt unter den Tisch und in der Timeline nach unten, während „Wichtiges“ retweeted wird. Meine Erfahrungen:

1.) Ein guter Tweet geht von allein seinen Weg. Selbst wenn er nicht von Twitter-Promis retweeted wird, erreicht er (bei mir) ungefähr 10 mal mehr Klicks als der durchschnittliche Tweet. Und zwar unabhängig von der Uhrzeit des Absetzens.

2.) Ein Tweet wird wahrscheinlich gut laufen, wenn er von einem oder mehreren Twitter-Promis retweeted wird. Damit meine ich einen Retweet durch Twitterer mit mehr als 10.000 Followern. Die starke Reichweite eines Prominenten und sein „Gütesiegel“ sind ausschlaggebend. In solchen Fällen erreiche ich ebenfalls 10 mal mehr Klicks als bei einem durchschnittlichen Tweet. Allerdings gelegentlich auch noch mehr.

Und jetzt zurück zur Wissenschaft des richtigen Twitter-Zeitpunkts: Wenn man mit der Wahl der „richtigen“ Uhrzeit seine Retweet-Rate oder Klickrate um wenige Prozent erhöhen kann, dann sind das absolut irrelevante Verbesserungen gegenüber den Beobachtungen 1.) und 2.) oben.

Anders ausgedrückt: Wenn die Tweets nicht gut sind, kann man sich das Optimieren sparen. Und wenn sie gut sind, braucht man ohnehin kein Twitter-Timing.

Plädoyer für den mündigen Kunden und Android pur

Welch ein Chaos: Im Februar kündigt der taiwanesische Hersteller HTC an, dass die stolzen Besitzer eines Desire-Smartphones selbstredend ein Update auf Android 2.3 (Gingerbread) erhalten. Das Gerät ist gerade mal ein Jahr alt. Dann wird zurückgerudert. Kein Gingerbread für dieses Modell, der Arbeitsspeicher reiche nicht aus. Nicht etwa, dass Android so ressourcenhungrig wäre. Nein, vielmehr brauche der aktualisierte HTC-Aufsatz „Sense“ mehr Speicher. Und wegen der „tollen Nutzererfahrung“ von Sense bleibe alles beim alten. Ein Proteststurm auf Facebook setzt ein, und HTC gibt klein bei. Nun soll das Desire doch Gingerbread erhalten. Und was ist mit dem knappen Arbeitsspeicher?

Und retour: Doch Gingerbread fürs Desire

Dieses geradezu typische Herumpfuschen am Betriebssystem betreiben auch Motorola, LG, Sony Ericsson und Samsung. Alten Geräten bleibt die aktuelle Software versperrt – sie kommt gar nicht oder erst Monate später. Sense, Motoblur, TouchWiz und andere Tuning-Maßnahmen werden als Pluspunkt  herausgestellt. Tatsächlich geht es aber darum, dass sich die Hardware-Hersteller ein Stück vom Software-Kuchen abschneiden wollen. Die Idee: Wer beispielsweise den „Friendstream“ von HTC Sense für Facebook oder Twitter einsetzt, meldet sich mit seinen privaten Daten in Taiwan an und bindet sich enger an den Hersteller. Nur sind alle diese Erweiterungen mehr Show-Einlagen für den Verkaufsraum als ernstzunehmende Apps des anspruchsvollen Nutzers. Sie lassen sich zudem nicht deinstallieren, okkupieren Arbeitsspeicher und Systemressourcen, und sie verschlechtern die Android-Erfahrung. Man werfe nur einen Blick auf den Original-Kalender von Android im Vergleich mit dem Murks, den HTC daraus macht. Termine in der Wochendarstellung lassen sich nicht mehr lesen. Oder man blicke auf jene Fehler, die sich bei Samsung in das neue Galaxy S2 eingeschlichen haben.

Die Android-Aufsätze sind also aus vielen Gründen ein Ärgernis. Gewisse Schwächen kann man mit einem alternativen „Launcher“ umgehen. Aber die Wurzel des Übels bleibt. Im Sinne von Google ist das alles nicht. Unzufriedene Kunden suchen händeringend nach Alternativen. Etliche „rooten“ ihr Gerät und spielen neue Betriebssystem-Varianten auf, Stichwort: Cyanogen Mod, ein unabhängiges Entwicklerprojekt. Wichtige Sicherheits-Updates kommen nicht zeitnah auf die aktuellen Modelle, und wer mit Sense, Motoblur oder TouchWiz unangenehme Erfahrungen gemacht hat, wird sich vielleicht ganz von Android abwenden. Dass die App-Entwickler unter der Fragmentierung der Betriebssoftware leiden, sei nur am Rande erwähnt.

Zum Marktstart des Tablet-Systems Android 3.0 Honeycomb hat Google angeblich das Aufspielen der unbeliebten Erweiterungen für einige Monate verboten. Motorolas Xoom kam mit Android pur in den Handel. Nun ist es Zeit, dass Google auch bei den Smartphones das Heft in die Hand nimmt und zumindest eine unumstößliche Regel aufstellt: Wer sein Smartphone zurücksetzt, sollte die Wahl haben, ob er die „tollen“ Erweiterungen mitnimmt oder Android pur bekommt. Man lasse bitte den mündigen Käufer entscheiden.

Ergänzung: Golem meldet, dass das HTC Desire ein „abgespecktes“ Sense erhalten wird.

Nuance, das iPhone und das neue Dragon 11.5

Kommt die Nuance-Spracherkennung zusammen mit dem neuen iOS 5 aufs iPhone? Dazu gab es vor der Entwicklerkonferenz WWDC etliche Gerüchte, aber gezeigt wurde nichts. Indes sieht man in der ersten Beta-Version des iOS 5 mehr als nur einen Hinweis auf eine Nuance-Software im Betriebssystem.

Zudem aktualisiert der amerikanische Marktführer bei der Spracherkennung in diesen Tagen seine PC-Software Dragon NaturallySpeaking auf die Version 11.5, und die bringt dann eine iPhone-Integration mit. Das iPhone (3G, 3GS, 4) und das iPad sowie der iPod Touch (4. Generation) mit iOS 4.2 und höher lassen sich als Drahtlos-Mikrofon für die Windows-Software einsetzen.

Wie funktioniert das? Beide Geräte müssen in ein- und dasselbe W-Lan eingebucht sein, anschließend kann man sein iOS-Gerät als Mikrofon konfigurieren. Auf dem Hauptbildschirm der zugehörigen App schaltet man mit einer virtuellen Taste das Mikro ein und aus, und das ist schon alles.

So sieht's aus: Drachen-Steuerung mit dem iPhone

Um es noch klarer auszudrücken: Das iOS-Gerät ersetzt das Mikrofon, es muss also der PC im W-Lan-Netz laufen, und es muss Dragon NaturallySpeaking ebenfalls laufen. Es handelt sich also nicht um eine Spracherkennung ohne PC. Vielmehr kann man sich ein Handmikrofon, ein Headset oder ein drahtloses Handmikrofon sparen. Geht es allerdings um besonders komfortable Handmikrofone wie das SpeechMike Air von Philips, wird man bei dieser iPhone-Lösung die Tasten für den Schnellzugriff auf oft benötigte Funktionen vermissen.

Für die Spezialisten: Das iPhone wird als eigenständige Audioquelle angeschlossen.  In der App gibt man den Namen des Dragon-Profils sowie die IP-Adresse des PCs ein.

Weitere Neuerungen in DNS 11.5:

  • Bessere Unterstützung von Internet Explorer 9, Windows Live Mail 2011, Open Office Writer 3.3
  • Sprachbefehle für Facebook und Twitter
  • Neue Sprachbefehle für Microsoft Office 2010.
  • Lokale Speicherung von Benutzerprofilen, wenn das Speichern im Netzwerk zu lange dauert
  • Neue Assistenten für Diktiergeräte-Nutzer und bei der Umsetzung von Dateien

Das Update von DNS 11 auf die 11.5 wird gratis bereitgestellt und online geladen.

Hier die amerikanische Pressemeldung zu Dragon Remote.

Englische Zusammenfassung bei Gear Diary: Dragon NaturallySpeaking 11.5 Brings Social Media Integration, iOS Remote Mic and More

Die deutsche Pressemitteilung dazu.

Hinweis von Dr. Stephan Küpper, wonach die Inkompatibilität von DNS mit dem Adobe Reader 10 (ein Adobe-Problem) weiterhin besteht.

 

Apple kämpft an drei Fronten: Die Keynote der WWDC

Natürlich war es ein Fest für die Fangemeinde, als Apple am Montagabend auf der Entwicklerkonferenz WWDC einen ersten Blick auf die nächsten Neuerungen erlaubte. Nein, ein neues iPhone wurde weder vorgestellt noch angekündigt. Aber das Betriebssystem iOS, das auch auf dem iPad und dem Musikspieler iPod Touch zum Einsatz kommt, macht einen großen Sprung auf die Version 5, und dazu kommen die neuen Cloud-Dienste zur Datenspeicherung in den Wolken des Netzes. Der Datenaustausch mit einem Kabel „macht uns verrückt“, sagte Steve Jobs, künftig wandert alles automatisch von einem Gerät zum nächsten.

Aus der Vogelperspektive ist unschwer zu erkennen, welchen Herausforderungen Apple begegnen will, — und worum es jenseits aller technischen Details geht: Der Apple-Kosmos soll verdichtet werden, mobile Geräte und Mac-Rechner lösen sich von der jeweiligen Hardware, die Cloud hat erste Priorität, und mit der nahtlosen Verknüpfung der Apple-Produkte untereinander entsteht die nächste Stufe der „user experience“. Die Amerikaner kämpfen damit an verschiedenen Fronten:

Erstens richten sich alle Ankündigungen gegen die besonders populären Cloud-Systeme für die private Nutzung, wie etwa die Dropbox, die derzeit einen Aufschwung ohnegleichen erfährt. Apple löst sein bislang wenig erfolgreiches MobileMe-System im Herbst durch iCloud ab. Es wird nun gratis bereitgestellt, bietet aber etwas weniger Speicher, nämlich 5 Gigabyte für jedes Konto. Jedoch werden alle Nutzerdaten – E-Mail, Kalender, Kontakte, Apps, Dokumente – automatisch in die Cloud geladen und ebenfalls automatisch mit allen Geräten fortwährend synchronisiert. Ferner erstellt iCloud täglich ein Backup der iOS-Geräte, sofern sie in ein W-Lan-Netz eingebucht sind. Neu erworbene Geräte können allein mit der Eingabe des Account-Namens in Betrieb genommen werden. Die kabelgebundene Synchronisation mit iTunes entfällt, sämtliche Einstellungen und Apps werden automatisch wiederhergestellt. Auch Fotos, die man mit dem iPhone, iPad oder iPod Touch schießt, landen mit „Photostream“ in der Cloud. Ihr Speicherplatz wird auf die 5 Gigabyte nicht angerechnet, allerdings stehen sie nur 30 Tage zur Verfügung. Sollen sie permanent bereitgehalten werden, muss man sie in ein Album packen. Auf den iOS-Geräten sind bis zu 1000 Bilder vorgehalten, auf Mac-Rechnern oder Windows-PCs gibt es keine Grenze.

Apple will eine perfekte Synchronisation bis ins letzte Detail bieten. So sollen auch Texte, Tabellen und Präsentationen aus der iWork-Familie automatisch mit ihrem jeweiligen Bearbeitungsstand abgeglichen werden. Und nicht zuletzt bietet „AirDrop“ als Bestandteil des neuen Mac OS X 10.7 „Lion“ den Austausch von Dokumenten im lokalen W-Lan-Netz.

Zweitens sind die wichtigsten Verbesserungen von iOS 5 eine Kampfansage an das rivalisierende Android-Betriebssystem für Smartphones und Tablets. Apple kopiert seine Vorteile. Dazu gehört zunächst das neue Benachrichtigungssystem. Die bisherige Darstellung der Push-Notifications (etwa bei Chat-Anfragen, Twitter-Meldungen) gilt als unübersichtlich. Vom Herbst an gibt es das „Notification Center“, das alle Hinweise aller Dienste unter einem Dach bündelt. Ein Wischen über eine Benachrichtigung öffnet die zugehörige App. Man beachte allerdings: Es bleibt bei Push Notifications, die über einen Apple-Server laufen. Nicht immer funktioniert das zuverlässig, diese Kritik bleibt. Auch haben wir am Montagabend nicht gesehen, dass man künftig anstehende Termine des Kalenders permanent auf dem Standby-Bildschirm einblenden könnte.

Wie bei Android sind von Herbst an partielle Updates des Betriebssystems vorgesehen, man muss also für kleine Änderungen nicht mehr 700 Megabyte laden. Auch bei den Chat-Systemen will Apple mitspielen: das neue iMessage erlaubt den Austausch von Textnachrichten, Fotos und anderen Medien mit den iOS-5-Geräten der Freunde. Ferner gibt es für iOS einen „Newsstand“, also eine Art Zeitungskiosk für Verlage, in dem aktuelle Ausgaben automatisch aktualisiert und im Hintergrund geladen werden. Apple will ferner den Nachrichtendienst Twitter vollständig in sein Betriebssystem integrieren. Man soll aus nahezu jeder App heraus „twittern“ können, zum Beispiel das gerade geschossene Foto oder den im Safari-Browser angezeigten Artikel. Eine Reader-Funktion erlaubt das Lesen von WWW-Seiten in reiner Textdarstellung sowie das Speichern für die spätere Lektüre. Hier greift Apple kleinere Systeme wie Instapaper oder „Read it Later“ frontal an.

Drittens sieht Apple die zunehmende Bedeutung von Musik-Streaming-Diensten und setzt abermals auf die Cloud: Musikstücke, die man auf seinen Apple-Geräten mit dem iTunes-Account kauft, werden ebenfalls in der Wolke vorgehalten und mit allen Geräten synchronisiert. Was man am Mac kauft, ist also wenig später auch auf dem iPhone hörbar, und das iCloud-Limit von 5 Gigabyte gilt nicht bei iTunes-Einkäufen. Muss man bei den Musikangeboten von Amazon oder Google seine eigenen MP3-Stücke zunächst in die Cloud hochladen, beschreitet Apple einen viel einfacheren Weg. Das gilt auch für jene Titel, die bereits auf der privaten Festplatte liegen. Zum Beispiel die händisch von der Audio-CD ins MP3-Format konvertierten Alben. Hier springt iTunes Match ein: Es vergleicht die MP3-Signaturen auf der Festplatte des Nutzers mit den MP3-Signaturen der 18 Millionen Musikstücke, die insgesamt in iTunes vorhanden sind. Wird das Stück erkannt, wird es dem eigenen iTunes-Konto zugeschlagen – und zwar ohne „Upload“ der physikalischen Datei. iTunes Match kostet 25 Dollar im Jahr, und die Idee funktioniert nur, weil Apple im Gegensatz zu Google und Amazon Lizenzverträge mit der Musikindustrie geschlossen hat.

Hinweis: Als Voraussetzung für iCloud gibt Apple die Anmeldung mit einem iPhone, iPad oder iPod Touch und iOS 5 an oder mit einem Mac, der mit OS X Lion läuft. Lion wiederum setzt einen Intel-basierten Mac mit Core 2 Duo, i3, i5, i7 oder Xeon-Prozessor voraus.

Vom Windows-7-PC auf das Laufwerk des XP-Rechners zugreifen

Wer einen neuen Laptop ohne CD/DVD-Laufwerk gekauft hat, kennt das Problem: Wie installiere ich Software von optischen Medien? Die Lösung: Man greift über das W-Lan auf das Laufwerk eines zweiten PC zu. Der arbeitet zum Beispiel noch mit Windows XP. Wie funktioniert das Ganze?

1. Am XP-Rechner: Im Windows Explorer mit links auf den Eintrag des optischen Laufwerks klicken und dann mit der rechten Maustaste „Freigabe und Sicherheit“ wählen. Dort im mittleren Dialogfeld „Netzwerkfreigabe und -sicherheit“ die erste Schaltfläche („Diesen Ordner im Netzwerk freigeben“) aktivieren und einen „Freigabename“ angeben, etwa „LWalt“.

2. Am XP-Rechner gucken, wie er heißt. Dazu Windows-Taste plus Pause-Taste drücken und auf „Computername“ gehen.

3. Am Windows-7-PC die Windows-Taste plus „R“ drücken und folgendes eingeben:

\\RechnernameXP\Freigabename des Laufwerks

Return drücken, und voilà, schon zeigt sich das Gastlaufwerk unter Windows 7.

So geht’s: Den Folge-Button von Twitter ins WordPress-Blog einbauen

Den neuen Follow-Button von Twitter in das eigene Blog einzubauen, ist mit WordPress wirklich kinderleicht.

Fertig: Follow-Button von Twitter

1. Auf der Twitter-WWW-Seite anmelden.

2. Neuen Tab öffnen und www.twitter.com/about/resources/followbutton eingeben.

3. Optionen nach Bedarf festlegen.

4. Neuen Tab öffnen und in WordPress einloggen.

5. „Design“ auf der linken Seitenliste und „Widgets“ wählen. Sich einen Platz für den Button aussuchen.  An der gewünschten Stelle das Widget „Text“ einbauen und den Code der Twitter-Seite mit Copy & Paste übertragen. Speichern. Das war’s.