Comand Online von Mercedes-Benz jetzt mit dapd-Nachrichten

Wer das hochwertige Comand Online von Mercedes-Benz besitzt, bekommt nach einem Software-Update aktuelle Nachrichten und Fotos der Agentur dapd ins Fahrzeug eingespielt, und darf sie auch während der Fahrt lesen. Zu Comand Online siehe hier, man benötigt ein Handy oder Smartphone mit dem DUN-Protokoll, etwa einen Blackberry.

Comand Online mit Nachrichten von dapd (Foto Hersteller)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszug aus der Pressemeldung:

„Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, Gesundheit, Sport und Unterhaltung – mit der neuen Mercedes-Benz News-App für Comand Online können sich Mercedes-Benz Fahrer künftig aktuell und umfassend im Auto informieren.

Wie alle Anwendungen für das Multimediasystem Comand Online zeichnet sich auch die Nachrichten-App durch eine sichere und komfortable Bedienung aus. Sowohl im Stand wie auch während der Fahrt können Mercedes-Benz Kunden nutzerfreundlich auf Aktuelles und Wissenswertes zugreifen und sich die Nachrichten inklusive Fotos im Fahrzeugdisplay anzeigen lassen.

Die Neuigkeiten und Bilder aus aller Welt werden exklusiv von der Nachrichtenagentur-Gruppe dapd zur Verfügung gestellt. dapd kooperiert weltweit mit Nachrichtenagenturen in 22 Ländern und stellt die speziell aufbereiteten News im Fahrzeug in insgesamt 28 Sprachen zur Verfügung. Mit jeder Aktualisierung des dapd-Nachrichtentickers sind die neusten Informationen zeitgleich im Fahrzeug in der gewünschten Sprache abrufbar. Außerdem können die Mercedes-Benz Kunden auch länderspezifische Einstellungen vornehmen, beispielsweise aus welchem Land sie Top News erhalten möchten. So wird der Mercedes-Benz zur mobilen Nachrichtenzentrale.

Die Nachrichten-App steht schon jetzt serienmäßig für den Mercedes-Benz SL zur Verfügung, ab Mitte Juli dann auch für alle neuen Mercedes-Benz Modelle mit Comand Online. Kunden, die bereits ein Fahrzeug mit Comand Online besitzen, können die Apps über den Mercedes-Benz App Shop unter http://apps.mercedes-benz.com erwerben. Ein Besuch beim Händler oder in der Werkstatt ist nicht notwendig, da die News-App via Cloud (Daimler Vehicle Backend) im Fahrzeug bereitgestellt wird.“

 

 

Voll aufs Auge: Macbook Pro mit Retina-Display

Jenseits der fürs Retina-Display optimierten Mac-Programme (u.a. Safari, iPhoto) sind bei älteren Mac-Programmen deutliche Pixelmuster auf dem Display des neuen Macbook Pro mit Retina-Display zu sehen. Besonders krass ist der Vergleich, wenn man eine Web-Seite einmal mit dem bereits optimierten Safari-Browser betrachtet und dann etwa zu Google Chrome wechselt. Hier kommen zwei Screenshots, zum Vergrößern bitte klicken. Auf einem „normalen“ PC-Bildschirm sind die Unterschiede natürlich nicht so krass wie am Macbook Pro zu sehen, man lade beide Screenshots und vergrößere sie in einem Bildbetrachter. Anders ausgedrückt: Die noch nicht fürs Retina-Display optimierten Programme sind auf dem neuen Macbook Pro keine Augenfreude. Wie beim Start des iPad 3 mit Retina-Display ist also etwas Geduld angesagt.

Google hat bereits angekündigt, dass Chrome für Retina angepasst wird. Was ist mit Microsoft und seinen Office-Produkten und mit Adobe?

Im Safari-Browser:

Retina-Display, Safari-Browser: 702 Kilobyte

In Google-Chrome:

Screenshot in Google Chrome, 345 Kilobyte

 

 

 

Test: Samsung Galaxy S3

Einfach ist die Entscheidung nicht. Wer sich für ein Smartphone der Spitzenklasse interessiert, mag mit dem iPhone 4S liebäugeln – oder wartet auf den Nachfolger, der vermutlich im Herbst kommt. Für die Android-Fraktion hingegen ist das neue Topgerät jetzt erhältlich. Das Galaxy S3 von Samsung ist der schärfste Rivale des iPhone. Schon der Vorgänger Galaxy S2 war in jeder Hinsicht ein Erfolg und wurde mehr als 20 Millionen Mal verkauft. Neun Millionen Kunden in aller Welt haben das jüngste Galaxy vorbestellt.

Neue Referenz bei Android: Das Samsung Galaxy S3 (Foto Hersteller)

Wir hatten das S3 einige Tage im Einsatz, und schon bei der ersten Begegnung beginnt die Diskussion über seine Größe. Mit 13,7 x 7,1 Zentimeter überragt es ein iPhone in der Höhe um 2,2 und in der Breite um mehr als einen Zentimeter. Opulent oder dick wirkt das S3 aber nicht, denn es ist einen Tick flacher (8,6 Millimeter) als das iPhone 4S und sieben Gramm leichter (133 Gramm). Die Größe ist an erster Stelle dem Display geschuldet, das bei einer Diagonale von 12,2 Zentimeter eine üppige Auflösung von 1280 x 720 Pixel bietet. Bei der Anzeige handelt es sich um ein Amoled-Display mit Pentile-Matrix, das mit zwei statt der üblichen drei Sub-Pixel auskommen muss. Eine gewisse Unschärfe soll der Nachteil dieses neuen Verfahrens sein, die längere Haltbarkeit ihr Vorteil. In der subjektiven Wahrnehmung ist das Display jedoch knackscharf, einzelne Pixel sind nicht zu unterscheiden. Wie bei jeder Amoled-Anzeige stört die schlechte Ablesbarkeit im Sonnenlicht. Zudem wünscht man sich eine bessere Beschichtung gegen Fingerfett.

Beim Lesen von Web-Seiten sowie Betrachten von Videos und Fotos sind Größe und Auflösung des Displays jedoch ein Pluspunkt. Doch die Maße des Smartphones werden nicht jedermann gefallen. Das Galaxy S3 ist nur schlecht mit einer Hand zu bedienen, und es passt nicht in jede Tasche. Letztlich ist es jedoch eine Frage des persönlichen Geschmacks; das noch größere Galaxy Note verkauft sich ebenfalls gut. Materialanmutung und Verarbeitungsqualität des Galaxy S3 sind überzeugend – mit Ausnahme der hauchdünnen Rückwand, die den Zugriff auf den Wechselakku, Micro-Sim- und Speicherkarte erlaubt.

Zu den technischen Daten: Das jüngste Samsung bringt nahezu Vollausstattung mit, wie beim iPhone 4S fehlt nur das superschnelle Datenprotokoll LTE. Sonst ist alles dabei, nicht nur Bluetooth 4.0 und NFC, sondern auch diverse Protokolle zum multimedialen Datenaustausch (WiFi Direct, DLNA, All Share Play) sowie ein üppiger zweijähriger Gratisspeicherplatz von 50 Gigabyte für Daten in der Dropbox-Cloud. In diesen Details ist das Samsung dem iPhone überlegen. Auch hinsichtlich der Rechenleistung wird aus dem Vollen geschöpft: Vier Kerne der hauseigenen Exynos-CPU legen in Benchmarks ein spektakuläres Tempo vor. Die einzelnen Kerne lassen sich separat zwischen 200 Megahertz und 1,4 Gigahertz takten, ein weiterer „Sparkern“ wie beim Tegra-3-System (etwa des HTC One X) ist nicht erforderlich. Von der hohen Rechenleistung profitieren vor allem die Spiele-Liebhaber. Und die Ausdauer leidet, deshalb hat Samsung einen kräftigen Akku mit 2100 Milliamperestunden verbaut. Mehr als 25 Stunden sind trotzdem kaum zu schaffen, da muss man sich schon sehr zurückhalten. An einigen Tagen kamen wir gerade mal auf zwölf Stunden. Zum Vergleich: Das iPhone 4S hält bei uns fast immer anderthalb Tage durch, wenig benutzt sogar zwei.

Über das Android-Betriebssystem 4.0.4 hat Samsung sein Touch-Wiz-System gelegt, das die feinen Linien des Originals nahezu vollständig überdeckt. Man kann mit Touch Wiz leben, zumal an allen Ecken und Enden gefällige Verbesserungen vorgenommen wurden. Etwa der optische Hinweis auf verpasste Anrufe mit einer LED und der vibrierende, wenn man das Gerät in die Hand nimmt. Oder die Einblendung des Ortsnamens bei Anrufern, die nicht in der Kontakteliste gespeichert sind. Und schließlich der intelligente Schlafmodus, der den aufs Gerät schauenden Nutzer erkennt – und die Display-Beleuchtung nicht deaktiviert. Viele dieser Funktionen sind so pfiffig, dass man sie nicht mehr missen möchte. Gelungen ist auch der Samsung-Kalender, der eine Übersichtsdarstellung mit einer Detailanzeige der Tagestermine verbindet. Anstehende Besprechungen kann man sich als „Widget“ permanent auf einem der Home-Bildschirme anzeigen lassen.

Viel Licht also, aber auch mancher Schatten: Das schon beim Vorgänger beklagte Kontakte-Chaos in der Adressverwaltung hat der Hersteller nicht in den Griff bekommen. Unabhängig von den gewählten Einstellungen werden alle Adressen des zuerst angelegten Google-Kontos im Gerät gespeichert. Man kann sie zwar mit „benutzerdefinierten Listen“ ausblenden lassen. Aber spätestens bei der Suche oder der Nutzung einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung im Auto sind dann doch alle Einträge vermischt. Installiert man WhatsApp oder einen anderen Messenger, landen ärgerlicherweise auch die Kontakte aus einem privaten Konto im dienstlichen Bereich. Ferner die Spracherkennung: „S Voice“ soll das Pendant zu Apples Assistentin Siri sein. Das „look & feel“ von Siri hat Samsung in einer kaum zu übertreffenden Dreistigkeit kopiert. Aber „unter der Haube“ funktionieren nur wenige Demo-Kommandos („Wie wird das Wetter heute in Paris“) gut. Geht es um das sinnvolle Arbeiten mit Spracherkennung, das Diktat längerer Texte, sind die Resultate mangelhaft.

schließlich die Acht-Megapixel-Kamera. Auch hier gibt es eine sinnvolle Ausstattung und manche Innovation. Die Gesichtserkennung ist nach erstmaliger Identifizierung einer Person in der Lage, sie auch auf weiteren Fotos zu markieren. Und dann kann man den Schnappschuss mit einem Fingertipp sogleich an seine Freunde schicken. Bei Autofokus und Auslösung legt das Galaxy ein exzellentes Tempo vor, der Knüller ist jedoch der Serienbildmodus für maximal 20 Aufnahmen in sechs Sekunden, manche Kompaktkamera kommt da nicht mit. Unser Testgerät tendierte zu einer sehr kräftigen Zeichnung der Farben. Insgesamt ist die Fotoqualität sehr gut, bei Videos macht man Kompromisse. Aufnahmen mit schwachem Licht bewältigt das iPhone 4S geringfügig besser, ein Vergleichsfoto findet sich hier.

In vielen Details liegt das Samsung Galaxy S3 vor seinem Konkurrenten. Es hat jedoch deutlich mehr Schwächen als das iPhone, das Pendel schlägt zwischen Plus und Minus weiter aus. Die Mängel der Kontaktverwaltung und des Spracherkenners wiegen schwer. Ob man lieber die große Bauform eines Galaxy oder die kompakte eines iPhone bevorzugt, bleibt ebenso wie die Beurteilung des Betriebssystems eine Frage des Geschmacks. Insgesamt meinen wir: Das neue Galaxy ist das beste Android-Smartphone auf dem Markt, es ist zu Preisen …

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Premium-Verkehrsinfos im Paralleltest: Audi und BMW verlieren gegen TomTom

Die Zeitschrift „Connect“ bringt in ihrer Juli-Ausgabe einen interessanten Vergleichstest: Die Redaktion war gleichzeitig mit vier Fahrzeugen auf einer 500 Kilometer langen Strecke von Stuttgart über Mannheim nach Frankfurt und zurück unterwegs und prüfte die Premium-Verkehrsdienste: Audi mit MMI und Inrix Traffic, BMW mit iDrive und dem RTTI-System sowie Navteq Traffic (TMC Pro) in einem Garmin-Nachrüst-Navi und TomTom HD Traffic mit dem Go Live 1015.

Die Verlierer sind die Systeme der Werksausstattung:

Audi brauchte für 510 Kilometer 7:03 h,

BMW 528 Kilometer und 6:42 h,

Navteq Traffic 536 Kilometer und 6:31 h

TomTom 527 Kilometer und 6:15 h

Quelle: „Connect“ 7/12, Seite 108-114

 

Der ärgerlichste Fehler des Samsung Galaxy S3: Das Kontakte-Chaos von Android

Wie beim Samsung Galaxy S2 ist auch beim neuen Samsung Galaxy S3 mit Android 4 ein Wirrwarr bei der Adressverwaltung zu beobachten, das mehr als ärgerlich ist. Um das Problem einzukreisen sei Google-Konto A das Konto, das zuerst auf dem Gerät angelegt wird und üblicherweise die Verknüpfung mit dem Android Market „Play Store“ enthält. Die in diesem Konto hinterlegten Adressen werden in jedem Falle synchronisiert, auch wenn man unter “Einstellungen”, “Konten und Synchronisierung” die Synchronisierung der Kontakte verneint, also das grüne Häkchen nicht setzt. Auch wenn man direkt nach dem Anlegen des Kontos sofort in die “Einstellungen” geht, sofort das Häkchen löscht: Es wird synchronisiert, ob man das will oder nicht.

Samsung Galaxy S3 (Foto Hersteller)

Nun lege man ein Konto B an, etwa ein weiteres Google-Konto, oder ein Exchange-Konto oder ein Business-Konto aus Google Apps. Hier sollen die Adressen synchronisiert werden. So weit, so gut.

Geht man jetzt auf die Kontakte, sind alle Adressen aller Konten sichtbar. Man kann über das Kontext-Menü “Anzuzeigende Kontakte“ und “Benutzerdefinierte Liste“ abermals nachjustieren, Unerwünschtes abwählen: Es bleibt folgenlos. Spätestens beim Start einer Suche sind die Kontakte aus Konto A wieder da. Noch schlimmer wird das Ganze im Auto beim Einsatz einer Bluetooth-Freisprechanlage: Alle Einträge aller Konten sind auf dem Monitor sichtbar. Wer in Konto A beispielsweise seine privaten Adressen pflegt und in B seine beruflichen, darf sich über ein Chaos ohnegleichen freuen.

Noch ärgerlicher: Installiert man What’sApp oder einen anderen Messenger, der auf das Kontaktverzeichnis zugreift, haben nun die privaten Kontakte aus A auch Zugriff auf das Dienst-Smartphone.