Test: Mitsubishi Outlander mit MMCS für Navigation und HiFi

Pluspunkte: Im Musikbetrieb fällt der DAB-Tuner fürs Digitalradio positiv auf, und die Anbindung eines iPhone mit Bluetooth zwecks Musikwiedergabe war schnell erledigt. Als größter Pluspunkt von MMCS darf die kabelgebundene iPod- oder iPhone-Anbindung gelten. Sie erlaubt am Bildschirm den Zugriff auf Alben, Interpreten, Genres oder Wiedergabelisten.

Mitsubishi Outlander (Fotos Hersteller)
Mitsubishi Outlander (Fotos Hersteller)

Mittelmäßig: Das Navi-System bietet eine solide Standardausstattung ohne Schnickschnack. Nach zügiger Routenberechnung ist die Strecke mit kleinen Symbolen auf der Karte angezeigt, in Kreuzungsnähe baut sich automatisch eine schematische Zeichnung der Umgebung auf. Auf der Autobahn kommen Hinweise auf die nächsten Tankstellen und Rastplätze. Die Darstellung auf dem Bildschirm könnte jedoch feiner gezeichnet sein, wenngleich dreidimensional modellierte Sehenswürdigkeiten der Innenstädte durchaus auch etwas fürs Auge bieten. Verkehrsmeldungen sind auf der Karte angezeigt, mit einem Fingertipp auf das TMC-Symbol sieht man karge Informationen im Klartext. Wir hatten jedoch Probleme, den eingestellten TMC-Sender zu wechseln.

MMCS im Mitsubishi Outlander
MMCS im Mitsubishi Outlander

Minuspunkte: Die MMCS-Anlage kostet einen stolzen Aufpreis von 2400 Euro, ein Bluetooth-Freisprecher für das Handy wird mit weiteren 200 Euro aufgerufen. In der teuersten Modellvariante „Instyle“ gehört das Paket indes zur Serienausstattung, im „Intense“ und „Invite“ ist von Hause aus immerhin die Mobilfunk-Anbindung dabei.

Beim Telefon funktioniert die Sprachwahl mit dem Namen des Anzurufenden nicht. Das Telefonbuch ist nach den Vornamen sortiert, die Suchfunktion für einzelne Kontakte beschränkt sich auf den Anfangsbuchstaben, und es gibt keinen Zugriff auf die Anruflisten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.