Test: Skoda Superb mit Columbus-System und Business-Paket

Skoda Superb (Fotos Hersteller)
Skoda Superb (Fotos Hersteller)

Pluspunkte: Großes, berührungsempfindliches Farbdisplay, dazu ein zweiter Monochrommonitor zwischen Tachometer und Drehzahlmesser. Einfache Bedienung, universell bei der Medienwiedergabe, Musikwiedergabe von der eingebauten Festplatte, Videowiedergabe im stehenden Fahrzeug. DAB+-Empfänger. Der größte Vorteil ist die Unterstützung des Sim-Access-Profils beim Bluetooth-Freisprecher.

Denn mit dem Funkmodul des Fahrzeugs plus Außenantenne bricht die Verbindung selbst bei schlechter Funkversorgung seltener ab. Wer das erlebt hat, will nie wieder zurück. Leider wird Sim Access nur noch von wenigen Smartphones unterstützt, und weiterhin ist die Einrichtung, die wir mit einem Blackberry Z30 ausprobierten, eine Qual jenseits der Zumutbarkeitsgrenze. Wer es schafft, wird jedoch mit einer weiteren Funktion belohnt: Das Smartphone lässt sich fortan zum Aufbau eines W-Lan-Netzes für die Mitreisenden verwenden. Davon einmal abgesehen bietet Columbus weder Internetanschluss noch Apps oder den Zugriff auf Netzdienste.

Mittelmäßig: Columbus kostet zwischen 1590 und 1880 Euro. Die Navi-Abteilung bietet eine ordentliche Mittelkasse-Ausstattung. Gelegentlich muss man bei der Routenberechnung etwas warten, die optische Darstellung und die akustischen Ansagen überzeugen jedoch.

Kommandozentrale: Columbus-System im Skoda Superb
Kommandozentrale: Columbus-System im Skoda Superb

Auf der Autobahn zeigt der Navigator einen Fahrspurassistenten, Hinweise auf das aktuell geltende Tempolimit sind aus dem Kartenmaterial entnommen und permanent sichtbar. Bei Bedarf lässt sich eine Pfeildarstellung einblenden, die allerdings in der Regel überflüssig ist, weil das Zweitdisplay diese Aufgabe übernimmt.

Minuspunkte: Als Datenlieferant für die Verkehrsnachrichten kommt nur der Gratis-Dienst TMC zum Einsatz, die Güte der Informationen lässt zu wünschen übrig. Immerhin sind Staus und Störungen auch in der Karte visualisiert, und sie lassen sich mit wenigen Fingertipps auch in einer Klartextanzeige aufrufen. Ferner ist die Spracheingabe des Navigationsziels zwar möglich, aber langwierig und umständlich. Hier merkt man der Anlage ihr Alter an.

Eine Antwort auf „Test: Skoda Superb mit Columbus-System und Business-Paket“

  1. Weiterer Minuspunkt: Das System braucht sehr lange, bis es gestartet ist. Abstandsanzeige erst nach ca. 25 – 30 Sekunden, Navigation startet erst nach einer knappen Minute.

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