Spracherkennung Dragon NaturallySpeaking 13 für Windows

Im August kommt die Windows-Spracherkennung Dragon Naturally Speaking in der neuen Version 13 in den Handel, und zwar zunächst als „Premium“-Variante, mit der auch anspruchsvolle Nutzer gut arbeiten können. „Professional“ und „Legal“ bleiben vorerst bei der 12.5.

Dragon NaturallySpeaking 13 von Nuance (Foto Hersteller)
Dragon NaturallySpeaking 13 von Nuance (Foto Hersteller)

Was muss man wissen?

  • Erwartungsgemäß wird von Hersteller Nuance kommuniziert, die neue Version erkenne besser (plus 13 Prozent) und arbeite schneller.
  • Sie unterstützt eingebaute Laptop-Mikrofone und die Mikrofon-Einrichtung ist nun deutlich einfacher. Alle zur Verfügung stehenden Mikros werden mitsamt Pegel aufgeführt.
  • Der Einstieg mit dem anfänglichen Sprachtraining ist noch einfacher geworden, die Vorlesezeit für den Trainingstext wurde von 4 auf 2 Minuten halbiert.
  • Es gibt eine neue Menüleiste in einem minimalistischen Design, die bei Nichtgebrauch weniger Fläche auf dem Desktop einnimmt.
  • Nach wie vor kommt Bestmatch V zum Einsatz, die Hardwarevoraussetzungen bleiben gleich (2 GB Speicher beim 32-Bit-Betriebssystem, 4 GB beim 64er). Windows XP wird nicht mehr unterstützt.
  • Die Premium kostet 170 Euro.
  • Das Arbeiten auf Web-Seiten im Browser wurde deutlich verbessert, es wird nun der WAI-ARIA-Standard für die Bildschirmnavigation unterstützt. Die diesbezüglichen Fortschritte auf beliebigen Seiten sind sofort sichtbar.
  • Mein erstes Fazit: Das neue Design gefällt, und die Erkennungsleistung mit einem frisch angelegten Profil war spektakulär, obwohl das eingebaute Mikro eines Laptops verwendet wurde. Spaßeshalber wurde der Sprecher gewechselt, auch dann blieb die Erkennungsleistung erstklassig. Man fragt sich, wann das sprecherunabhängige Profil kommt. Die neuen Möglichkeiten beim Einsatz im Web-Browser überzeugten ebenfalls sofort. Ich freue mich auf mein Testmuster.

Add Ons im Internet Explorer löschen

Add Ons im Internet Explorer endgültig löschen: Das ist ein Nerv-Thema ohnegleichen, wie jede Google-Suche zeigt. Das Standardverfahren geht so:

Im Internet Explorer das Zahnradsymbol oben rechts anklicken, dann „Add-Ons“ verwalten. Auf das Add On klicken und ab jetzt bitte genau lesen:

Rechte Maustaste und „Weitere Informationen“. Dann taucht unten links die Option „Entfernen“ auf, allerdings nicht immer anwählbar. Nötigenfalls unter „Datei“ den Namen ermitteln, danach suchen lassen und händisch entfernen (auf eigene Gefahr).

Man beachte auch auf der linken Seite unten das Menüfeld „Anzeigen“, mit dem man alle Add Ons hervorholen kann, nicht nur die derzeit geladenen.

Alles in allem: Es ist eine Schande, was Microsoft hier zulässt und wie kundenunfreundlich die Entfernung dieser Plagegeister ist.

Der lange Weg zum Ziel: In diesem Fall lässt sich der Button "Entfernen" nicht anwählen.
Der lange Weg zum Ziel: In diesem Fall lässt sich der Button „Entfernen“ nicht anwählen.