Clever mit Cloud: Wie die neue Spracherkennung von Nuance funktioniert

Nuance hat heute ein neues Spiel bei der Spracherkennung eröffnet. Der wichtigste Schachzug ist die übergreifende Cloud-Integration. Bislang gibt es zwei Welten: Die Amateurliga derjenigen, die Spracherkennung zum Beispiel auf dem Smartphone verwenden. Und die Profis, die mehr brauchen, etwa die Personalisierung des Vokabulars, insbesondere bei Eigennamen und Fachbegriffen. Mobil und stationär gingen bislang nicht zusammen. Wer mit dem Schlachtschiff Dragon NaturallySpeaking für Windows unterwegs ist, konnte nicht eben schnell seine persönlichen Dinge auf eine kompakte Smartphone-App umladen.

Und nun der Kniff: Nuance bringt eine mobile Lösung namens Dragon Anywhere, die ihr Vokabular und weitere Nutzerdaten mit einem neuen Dragon Professional Individual synchronisiert. Im Unterschied zu bisherigen Smartphone-Apps lernt diese nun dazu, sie erlaubt mobiles Diktieren auf dem Niveau der Desktop-Lösung.

Für den Desktop wiederum gibt es neu das besagte Dragon Professional Individual. Der Preis von 400 Euro deutet an, dass diese Version zwischen der weiterhin erhältlichen Premium-Variante und der teuren (800 Euro und mehr) Professional angesiedelt ist. Testbericht in der FAZ folgt ab Ende September.

P.S.: Weitere Details auch bei Dr. Stephan Küpper

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