Datenvolumen des Smartphones: Vorsicht, die Datenfresser kommen

„Lieber Kunde, Ihr restliches Surfvolumen mit hoher Geschwindigkeit ist für diesen Monat fast verbraucht.“ Die SMS kommt vom Netzbetreiber und wirft gleich einige Fragen auf: Wie viel Datenvolumen benötigt man heutzutage im Mobilfunk? Warum hat man „Flatrate“-Tarife, wenn das Volumen doch begrenzt ist? Und welche Apps auf dem Smartphone sind die größten Datenfresser?

Vor zehn Jahren galt die Faustregel, dass der typische mobile Surfer zwischen 30 und 100 Megabyte im Monat benötigt. Diese Werte kann man heute getrost mit dem Faktor 10 multiplizieren: 300 Megabyte bis ein Gigabyte sind angesagt. Die gängigen Standardverträge der großen Netzbetreiber sehen 500 Megabyte im Monat mit anschließender Datendrossel vor. Nach Überschreiten des Limits wird das Tempo so weit reduziert, dass man sein Smartphone kaum sinnvoll nutzen kann.

Eine erste Tücke liegt neuerdings in der sogenannten Datenautomatik von Vodafone, Base und O2. Nach dem Verbrauch des Inklusivvolumens wird nicht etwa die Verbindungsgeschwindigkeit gedrosselt, sondern es werden kostenpflichtige zusätzliche Datenpakete nachgebucht. E-Plus und Base hatten im vergangenen Jahr ihre eigenmächtige Vertragsänderung dahingehend formuliert, dass sich der Kunde nicht gegen weitere Datenkontingente entscheiden konnte und sogar automatisch nach mehreren Zubuchungen in den nächsthöheren Tarif eingestuft wurde. Dies hatte keinen juristischen Bestand, über die Kundenbetreuung kann man jetzt die Datenautomatik dauerhaft deaktivieren lassen. Ähnlich verfährt O2 in einigen Tarifen.

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