Wozu braucht man das Internet im Auto?

Hacker greifen das Auto an. Schwachstelle ist die Internetanbindung des Fahrzeugs. Für viele Fachleute war die Entwicklung absehbar. Mit zunehmender Vernetzung wächst die Anfälligkeit für Attacken und Ausspähung aus der Ferne. Immer mehr Elektronik öffne gleichsam die Einfallstore für Hacker, heißt es. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Autos werden nicht wie Apps programmiert, und die Hersteller betreiben einen immensen Aufwand, ihre Anlagen für Information und Unterhaltung von den wichtigen Systemen wie der Lenkung oder den Bremsen abzuschotten.

Wozu braucht man überhaupt das Internet im Auto? Nur für Infotainment, von vielen auch als Spielerei bezeichnet? Oder für das autonome Fahren? EU-Kommissar Günther Oettinger und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben darauf den Fokus gelegt und die Forderung erhoben, die Netzneutralität müsse zugunsten von Spezialdiensten aufgehoben werden. Denn wenn das fahrerlose Auto via Internet durch den Schwarzwald gesteuert würde, dann müssten, so Oettinger, bei schwacher Netzanbindung die sicherheitsrelevanten Fahrsysteme Vorrang haben vor den Filmen, die sich die Kinder auf der Rückbank aus dem Internet holen … Weiterlesen auf FAZnet

Weiterlesen auf Golem: Bund will Spezialdienste für autonome Autos – egal wozu. Wofür brauchen autonome Autos Spezialdienste mit höheren Bandbreiten? Das können Bundesregierung und EU-Kommission selbst nicht sagen – was sie aber nicht davon abhält, es weiter zu fordern.

EU-Kommissar Oettinger diskutiert dazu auf Twitter, nachlesen im Storify von Vera Bunse.

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