Test: Renault Talisman mit R-Link 2

Tesla oder Tablet? Ist es das Riesendisplay aus dem Elektrofahrzeug oder ein hochkant eingebauter Flachrechner, der unübersehbar das Armaturenbrett des Fahrzeugs schmückt? Die Frage nach dem großen Bildschirm stellt sich jedoch in Renaults Mittelklasse, im Talisman. Die Überraschung ist geglückt. Jeder Passagier achtet als erstes auf dieses Detail. Die Größe allein macht es jedoch nicht. Die Anzeige misst 22 Zentimeter in der Diagonale, das können andere auch.

Hochkant eingebauter Bildschirm im Renault Talisman. Foto Hersteller
Hochkant eingebauter Bildschirm im Renault Talisman. Foto Hersteller

Der Trick von Renault besteht darin, seinem R-Link 2 genannten System eine nahezu vollständige Tablet-Bedienung mitzugeben, so dass sich die jüngere Generation gleich heimisch fühlt. Von einem Startbildschirm ausgehend wischt man zu weiteren Bildschirmseiten nach links und rechts. Die einzelnen Schaltflächen auf der Anzeige lassen sich anpassen und ändern, man kann individuell konfigurieren, verschieben, justieren, Widgets einsetzen, mit Mehrfinger-Gesten arbeiten und vieles andere mehr. In dieser Hinsicht erinnert R-Link 2 an das neue Intouch von Jaguar, das ähnlich leistungsfähig ist.

Mittelklasse: Renault Talisman. Foto Hersteller
Mittelklasse: Renault Talisman. Foto Hersteller

Schade nur, dass die Anmutung der wenigen Tasten und Drehsteller im Renault nicht besonders hochwertig ist und man oft rätselt, was sich wo in welchem Untermenü versteckt. Die Wege zum Ziel sind lang, wenngleich das gesamte Bediensystem mit seiner durchgängigen Logik fasziniert. Wer fingerfertige Übungen am Bildschirm nicht mag, nimmt den Controller zwischen Fahrer- und Beifahrersitz als alternatives Bediensystem.

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