Test: 2016 Jaguar XF InControl Touch Pro

Das Incontrol-System zieht nach dem Jaguar XE auch in die größere XF-Limousine ein. Es lässt sich in mehreren Stufen vom einfachen Infotainment mit kleinem 8-Zoll-Monitor bis hin zur umfassenden Multimedialösung mit riesigem Display, Festplattennavigation und Premium-Soundpaket konfigurieren.

Stets erhält man in der Pro-Ausstattung den ungewöhnlich breiten Bildschirm, der sich über eine Diagonale von fast 26 Zentimeter zieht und die Generation Smartphone sofort anspricht.

Mit schrägem Heck: Jaguar XF. Foto Hersteller

Nicht nur wegen der Softkeys am unteren Bildschirmrand, die den Weg in Untermenüs weisen und mit einem zweiten Fingertipp ein Zusatzmenü hervorbringen. Auch das Bewegen auf dem Hauptbildschirm mit typischen Gesten wie dem Zweifingerzoom oder dem Wischen geht so einfach von der Hand wie auf dem gewohnten Handy.

Aber im XF kommt es noch besser: Das Instrumentendisplay mit einer Breite von 31 Zentimeter gibt Tachometer und Drehzahlmesser sowie sämtliche Cockpit-Anzeigen rein digital wieder. Diese Anzeige lässt sich vielfältig konfigurieren, man kann mit Farben und anderen Designelementen spielen und beispielsweise von der geballten Technikoptik hin zu einer minimalistischen umschalten. Das fasziniert dann auch Menschen jenseits der 50.

Neue Größe: Infotainment im Jaguar XF. Foto Spehr

Auf dem Hauptbildschirm, der auch vom Beifahrer bedient werden kann, lässt sich wie in der kleineren XE-Limousine ein persönliches Startmenü selbst einrichten. Mini-Programme und Schaltflächen zum Aufruf bestimmter Funktionen lassen sich nach eigenem Gusto arrangieren, etwa das Navigationsziel für die Heimfahrt. Der elektronische Kopilot stammt von Here, also dem Gemeinschaftsunternehmen von Audi, BMW und Daimler, das früher eine Nokia-Tochter war. Unlängst hat sich zudem ein chinesisches Unternehmen mit zehn Prozent beteiligt. Die Straßennavigation ist im Großen und Ganzen überzeugend, es hapert bisweilen an Details. Gelungen ist die Kombination aus der Online- und Offline-Suche. Meist genügen schon wenige Wortbestandteile, um ein Ziel zu finden. Wann und wie online zusätzlich im Netz gesucht wird, lässt sich vorbestimmen: Sinnvoll, um Roaminggebühren zu vermeiden. Die Netzanbindung erfolgt mit eigener Sim-Karte.

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