Test: Porsche Design Huawei Mate 9

Die Lederhülle riecht nach einem neuen Porsche. Vermutlich ein 911. Wer sich lieber an der Optik orientiert, sieht den Schriftzug „Porsche Design“ am oberen Gehäuserand und auf der Rückseite das Logo des Studios. Die Rede ist von der Porsche-Design-Modellvariante des Huawei Mate 9. Nachdem viele Jahre der Blackberry von Porsche Design veredelt wurde, ist nun der chinesische Hersteller mit seinem Flaggschiff an

Porsche Design Huawei Mate 9, Foto Hersteller

der Reihe. Ein Smartphone dieser Kollektion ist wie gehabt teuer. 1400 Euro sind hier aufgerufen, doppelt so viel wie für das Ausgangsprodukt.
Porsche Design hat etliche Änderungen am chinesischen Original vorgenommen: Die Anzeige mit einer Diagonale von 5,5 Zoll ist etwas kleiner als die 5,9 Zoll des Mate 9, aber die Auflösung wurde von Full HD auf 2560 × 1440 Pixel erhöht. Mit den leicht abgerundeten Seiten erinnert das Porsche-Mate an ein Samsung. Auch der unterhalb der Anzeige plazierte Home-Button trägt zu diesem Eindruck bei. In ihm befindet sich der biometrische Fingerabdruckscanner, der sonst auf der Rückseite liegt.

Weiterhin hat Porsche Design dem Neuen mehr Arbeitsspeicher spendiert, 6 statt 4 Gigabyte, und der Flash-Speicher wuchs von 64 auf spektakuläre 256 Gigabyte. Die zusätzliche Speicherkarte ist also selbst dann überflüssig, wenn man üppigste Foto- oder Musikbibliotheken auf dem Gerät hortet. Somit lassen sich die beiden Schächte des Kartenhalters für Nano-Sim-Karten nutzen, das Betriebssystem unterstützt dies. Schließlich wandert in der Porsche-Variante der Kopfhöreranschluss von der Ober- an die Unterseite.

Alle weiteren Details bleiben: die gute Leica-Kamera mit 20 Megapixel, die lange Akkulaufzeit und das Android-Betriebssystem 7. Es wird von Huawei mit dem hauseigenen Aufsatz Emui in der Version 5 verschönert. Wenn es etwas an diesem hochwertigen und bestens verarbeiteten Nischenprodukt zu kritisieren gibt, dann ist es dies: dass keiner der beiden Hersteller auf die Idee gekommen ist, ein Emui-Designschema des Bediensystems zu entwickeln, das zu der teuren Hardware passt. Diese Schemata lassen sich bei Huawei-Geräten leicht wechseln, es gibt ein eigenes Menü dafür. Die beiden aufgespielten Porsche-Themen sind mit heißer Nadel gestrickt und passen nicht zu diesem Schmuckstück.

Weiterlesen auf FAZnet

Test: R-Link 2 im Renault Espace

Angenehm hoch sitzend hat der Fahrer alles im Blick, wenn er in der Großraumlimousine über die Autobahn gleitet. Navigation und Unterhaltung bietet im Espace die neueste R-Link-Technik von Renault. Sie trägt die Versionsziffer Zwei und ist mittlerweile so ausgereift, dass sie man sie gern empfiehlt. Man muss sich nur ein wenig Zeit für die ersten Schritte nehmen und orientiert sich dazu am Smartphone: Es gibt verschiedene Bildschirme, zwischen denen man mit einem Fingerwisch nach links oder rechts wechselt. Die Inhalte lassen sich konfigurieren, man kann also ein Lieblingsdesign entwerfen und zudem Mini-Programme einsetzen, in der Handy-Welt heißen sie Widgets.

Für die Reise: Renault Espace und sein großer Bordmonitor. Fotos Hersteller

Die hochkant eingebaute Anzeige ist berührungsempfindlich, aber wer in der großen Limousine nicht den Arm nach vorn strecken will, nimmt die Spracherkennung zur Steuerung der wichtigsten Funktionen. Zudem gibt es zwischen Fahrer und Beifahrersitz einen Controller als weiteres Bedienelement. Die Einstellung der Audio-Lautstärke erschließt sich nicht auf Anhieb. Man muss dazu den Bediensatellit bemühen, welchen der Fahrer nicht sieht, weil er sich genau hinter der rechten Lenkradspeiche verbirgt. Alternativ kommen Schaltflächen auf der Anzeige zum Einsatz.

Die einzelnen Abteilungen lassen sich mit großen Schaltflächen auf der Anzeige erreichen. Die Bedienung der Anlage hat nur einen Nachteil: Bisweilen muss man lange Wege durch die Menüs gehen, bis das gewünschte erreicht ist. Wer jeden Tag vom vorab eingestellten Radio zur Bluetooth-Wiedergabe wechselt, wünscht sich Abkürzungen. Musik und Unterhaltung gibt R-Link 2 über alle nur denkbaren Zuspieler wieder. Zwei USB-Buchsen sind an Bord, ferner ein Leser für SD-Speicherkarten und eine Klinkenbuchse für die analoge Geräteanbindung. Das Navi profitiert immens von der Darstellung im Hochformat, entlang der Route sieht man mehr. Die Zeichnung von Straßen und der Umgebung auf dem Display könnte jedoch feiner und detailreicher sein. Auch die dreidimensional visualisierten Gebäude ändern daran nichts. Fahrspurassistenten und Hinweise aufs Tempolimit ergänzen den positiven Eindruck. Für letztere gibt es eine kameragestützte Verkehrszeichenerkennung, sie gehört zur Serienausstattung der gehobenen Modellreihen Intens und Initiale Paris.

Dank Spracherkennung ist das Navi-Ziel schnell erfasst, man kann in einem Rutsch Ort, Straße und Hausnummer vorsprechen. Echtzeit-Verkehrsinformationen von Tomtom lassen sich ein Jahr nach Auslieferung des Fahrzeugs unentgeltlich nutzen, anschießend ist ein Abonnement erforderlich. Die Qualität der Staudaten gefällt, man ist schnell überzeugt. Ohne Abo fällt die Anlage auf den Gratiskanal TMC zurück. Im Telefonmenü ist abermals die Sprachbedienung ein Pluspunkt, und es gibt eine sehr pfiffige Suchfunktion für die Einträge im Telefonbuch. Was indes nicht zum insgesamt positiven Bild passt, sind die Klänge der Kommunikationstechnik, das gesamte Sounddesign des Fahrzeugs müsste überarbeitet werden.

Weiterlesen auf FAZnet

Test: Logitech Bluetooth Tastatur K780

Immer mehr Kommunikation erledigt man am Smartphone, obwohl das Schreiben mit der kleinen virtuellen Bildschirmtastatur oft eine Qual ist. Erleichterung bringen zusätzliche Bluetooth-Tastaturen, die gut funktionieren. Aber dann liegt ein zweites Eingabegerät auf dem Schreibtisch. Logitech hat im Sommer eine neue Tastatur vorgestellt, die jetzt im Handel ist.

Überall die Finger drin: Logitech K780. Foto Hersteller

Die Logitech K780 erlaubt das Arbeiten mit drei verschiedenen Geräten, ein schnelles Umschalten zwischen diesen und vor allem: Sie bietet zwei Übertragungswege. Zum einen Logitech Unifying, ein proprietäres Funkprotokoll des Schweizer Herstellers, das es schon lange gibt. Unifying bietet Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen, praktisch vor allem für den PC mit viel Peripherie, mit Maus, Tastatur und vielleicht noch einem Touchpad. Bis zu sechs Eingabegeräte können an einem einzigen Empfänger andocken, dieser wiederum steckt in einem USB-Anschluss und ist kaum größer als ein Fingernagel.

Zum anderen arbeitet die K780 mit Bluetooth, wie jede andere Tastatur fürs Smartphone. Zwischen den drei verschiedenen Partnern schaltet man mit den weiß abgesetzten Funktionstasten um. Wir haben die Tastatur via Unifying mit unserem Windows-Rechner und per Bluetooth an ein Android-Smartphone sowie ein iPhone angebunden. Der Unifying-Empfänger war nicht der mitgelieferte, sondern ein älterer, der bis dahin eine ebenfalls betagte Logitech-Tastatur mitsamt Maus ansteuerte.

Weiterlesen auf FAZnet

Test: Ford Sync 3 mit Applink im neuen Ford Mondeo

Ford modernisiert Sync. Das System für die Kommunikation im Fahrzeug war dereinst ein Pionier, erfreut sich vor allem in Amerika großer Beliebtheit, konnte aber hierzulande nie richtig durchstarten. Nun ist Sync in der Version 3 erhältlich, es wurde bezeichnenderweise zuerst im Februar auf der Mobilfunkmesse in Barcelona gezeigt. Wir haben Sync 3 im Ford Mondeo ausprobiert, wo es zu Preisen von 350 Euro an erhältlich ist. Die Wahl der richtigen Ausstattungsvariante erfordert einige Aufmerksamkeit. Denn Sync ist für Telefonie, Sprachbedienung und Musikwiedergabe zuständig. Dazu kommt gegebenenfalls ein Notrufassistent. Mit dem Zusatzpaket Applink wird die Kommunikationstechnik teurer, dann laufen Smartphone-Programme auf dem Bordsystem des Ford.

Sync 3 im aktuellen Ford Mondeo. Fotos Hersteller

Sync mit Applink und Touchscreen ist die nächstgrößere und von uns erprobte Variante, das berührungsempfindliche Display wächst dann auf 20,5 Zentimeter in der Diagonale, und die Sprachsteuerung umfasst sogar Befehle zum Bedienen der Klimaanlage. Zudem sind die beiden Smartphone-Lösungen fürs Auto dabei: Apples Carplay und Android Auto werden unterstützt, sofern das Handy per USB-Kabel angebunden ist. Diese Ausbaustufe gehört entweder zur Serienausstattung oder kostet einen moderaten Aufpreis von 575 Euro.

Das Paket überzeugt, und die Generation Smartphone kommt sofort damit zurecht, weil man mit dem Finger auf dem Bordmonitor nicht anders agiert als auf dem Handy. Ein Fingerwisch schaltet von einer Bildschirmseite zur nächsten, und wenn man die Ford-Sprachbedienung ausprobiert — dazu reicht die Smartphone-Kopplung mit Bluetooth –, zeigt sich in der Tat ein Fortschritt: Kommandos können in einem Rutsch und mit mehr Variabilität vorgesprochen werden, die Erkennungsleistung ist ordentlich und auf der Höhe der Mitbewerber. Bisweilen stören kleinere Unstimmigkeiten, indes lässt sich eine Liste verfügbarer Kommandos auf dem Bildschirm einblenden. Wie gehabt kann man auch die Musikauswahl mit Sync steuern. Nun lassen sich zudem größere Speichermedien jenseits der bisherigen 32-Gigabyte-Grenzen ansprechen. Vermisst haben wir im Telefonmodul eine Namenssuche, indes springt

Gern groß: Ford Mondeo

hier abermals die Spracherkennung bravurös ein. SMS auf dem Android-Gerät lassen sich vorlesen. Das Verfassen oder Diktieren eigener Nachrichten erlaubt Sync nicht.

Weiterlesen auf FAZnet

Test: Blackberry DTEK 60

Blackberry will künftig keine neuen eigenen Smartphones entwickeln. Aber die schon auf den Weg gebrachten Produkte kommen auf den Markt. So darf man jetzt den vermutlich vorletzten Blackberry begrüßen, er trägt die Modellbezeichnung Dtek 60 und ist der große Bruder des im Sommer vorgestellten Dtek 50. Abermals setzt Blackberry auf das Google-Betriebssystem Android mit dem Anspruch, die als unsicher geltende Plattform auf ein Niveau zu heben, für das der Name Blackberry geradezu ein Synonym ist.

Blackberry DTEK 60. Foto Hersteller
Blackberry DTEK 60. Foto Hersteller

Dazu wird Android so in der Hardware verankert, dass sich die Geräte weder rooten lassen (der Benutzer erhält Administrator-Rechte und damit vollständige Kontrolle) noch mit anderen Android-Versionen bespielt werden können. Jedes Gerät erhält einen individuellen Schlüssel, mit dem während des Hochfahrens geprüft wird, ob das System verändert wurde. Ferner sollen Schwachstellen von Android ihren Schrecken damit verlieren, dass sie sich von Schadsoftware schlechter ausnutzen lassen. Blackberry Android führt nur signierte Systemprogramme aus und nutzt eine Speicherverwürfelung, um das Einbringen von fremdem Code zu erschweren. Schließlich werden Updates und Sicherheits-Patches früher als bei der Konkurrenz ausgeliefert.
Nichtsdestoweniger läuft der neue Dtek mit Android 6.0.1 und nicht mit der aktuellen Version 7. Der Neuzugang ist ein sehr flaches Gerät (15,4 × 7,5 × 0,7 Zentimeter) mit großer 5,5-Zoll-Displaydiagonale und einer üppigen Auflösung von 2560 × 1440 Pixel. Der Unterschied zum Dtek 50 sind nicht nur die Größe und das verbesserte Display, sondern auch die USB-C-Schnittstelle, die mit Glas beschichtete und sehr glatte Rückseite, die dort hervorstehende Kameraoptik mit erhöhter Auflösung und der Fingerabdruckscanner. Es ist der erste Blackberry mit diesem biometrischen Schutz.

Das Betriebssystem zeigt sich dem Nutzer als nahezu Android pur
Der Scanner funktioniert gut, aber nichts so präzise und dezent wie der eines iPhone oder Huawei-Geräts. Auch die Anordnung der Tasten ist gewöhnungsbedürftig. Der Ein- und Ausschalter befindet sich am linken Rand, genau gegenüber der Wippe für die Lautstärkeeinstellung, die man oft versehentlich mit betätigt, wenn die Hand das Gerät umschließt. Die kleine runde Taste am rechten Rand hält man zunächst für den Ein- und Ausschalter, sie lässt sich indes mit einer Funktion eigener Wahl belegen.

Der Dtek 60 erfordert eine Nano-Sim-Karte, und sein üppiger Speicher mit vier Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash lässt sich noch einmal mit Micro-SD-Karten erweitern.

Weiterlesen auf FAZnet

Android sicherer machen

Das Betriebssystem Android von Google dominiert die Smartphone-Welt. Aber es ist nur schlecht gegen Angriffe von außen geschützt. Hilfreiche Tricks gegen den Datenklau.

Ein Trauerspiel: Android ist das meistverwendete Smartphone-Betriebssystem mit einem Marktanteil von rund 85 Prozent, und es ist gleichzeitig das

Alle wollen an die Daten: Berechtigungssystem von Android. Foto Spehr
Alle wollen an die Daten: Berechtigungssystem von Android. Foto Spehr

unsicherste Smartphone-Betriebssystem, das von 99,9 Prozent aller Schadsoftware ins Visier genommen wird. Wer das in der festen Hand von Google befindliche System nutzt, marschiert also brav mit der Mehrheit, riskiert aber alles. Nämlich seine Daten. Kein Gerät enthält und erfasst mehr private Informationen als das Handy, und es ist oft schlechter geschützt als ein PC.

Die naheliegende sinnvollste Maßnahme der Vorbeugung bestünde darin, kein Android zu nutzen. Die Realität ist jedoch eine andere. Wie kann man sich auf dem Smartphone vor Schädlingen schützen, und wie bemerkt man sie? Zunächst sollte man wissen, welche Gefahren drohen. Webbasierte Angriffe nutzen Lücken im Browser sowie dessen tiefe Verzahnung mit dem Betriebssystem aus. Ein Beispiel ist der Metaphor genannte Angriff auf Androiden mit der Stagefright-Schwachstelle, die 95 Prozent aller aktuellen Android-Geräte aufweisen. Metaphor verwendet eine manipulierte Video-Datei, die auf einer Internetseite eingebunden ist. Das Video muss nicht einmal …

Das Smartphone als Arbeitsgerät und Office-Maschine

Textverarbeitung am Smartphone: Hier kommt Android zum Einsatz
Textverarbeitung am Smartphone: Hier kommt Android zum Einsatz

Wenn das Notebook nicht dabei ist, springt das Smartphone ein. Geht es um E-Mail, arbeiten alle Handys mittlerweile wie ein Weltmeister. Aber wie gut sind die aktuellen Smartphones im Office-Einsatz, vor allem beim Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten, also dem zweitwichtigsten Job des Geschäftsreisenden?

Ich habe diese Frage in einem FAZ-Aufmacher beantwortet, und dazu alle aktuellen Smartphone-Betriebssysteme mitsamt Apps, Ökosystem und Cloud-Anbindung geprüft. Wie sich iOS von Apple, Android, Windows Phone von Microsoft und Blackberry bewähren und auf welche Details man achten muss, findet sich hier.

Android Auto von Google oder CarPlay von Apple? Wer mit welchem System fährt

Android Auto von Google oder CarPlay von Apple? Welches Auto fährt künftig mit welcher Kommunikationstechnik? Ein erster Überblick:

Android Auto fährt im:

  • Bentley
  • Infiniti
  • Maserati
  • Renault
  • Seat
  • Skoda
  • Volkswagen

 

CarPlay fährt bei:

  • BMW
  • Citroen
  • Ferrari
  • Jaguar / Land Rover
  • Mercedes-Benz
  • Peugeot
  • Toyota

 

Mit Apple und Google wollen zusammenarbeiten:

  • Audi
  • Ford
  • Fiat / Chrysler / Alfa Romeo / Jeep
  • Honda
  • Mazda
  • Hyundai
  • Kia
  • Mitsubishi
  • Nissan
  • Opel
  • Subaru
  • Suzuki
  • Volvo

 

 

 

Test: Huawei Ascend P7

Groß, stark, dünn: Huawei Ascend P7 (Foto Hersteller)
Groß, stark, dünn: Huawei Ascend P7 (Foto Hersteller)

Das neue Ascend P7 von Huawei: So günstig kann ein gutes Smartphone sein. Vieles ist von Apple und Sony kopiert, aber Kamera und Bedienungsoberfläche überzeugen sofort. Mein Review jetzt auf FAZnet.

 

Apples Airplay mit Android nutzen, etwa Bose SoundTouch

Mit der Streaming-Technik Airplay von Apple kann man über das W-Lan-Netz seine Musik und Multimediales aller Art übertragen. Etwa an Lautsprecher oder ans Apple TV und von dort auf das Fernsehgerät.

Die Übertragung mit einem iPad oder iPhone kann einfacher nicht sein. Sind Sender und Empfänger in dasselbe W-Lan eingebucht, startet man unter iOS7 das Kontrollzentrum mit einem Fingerwisch vom unteren Bildschirmrand nach oben und wählt den Airplay-Empfänger aus.

Twonky Beam bei Google Play
Twonky Beam bei Google Play

Ein Android-Smartphone oder -Tablet PC hat von Hause aus kein Airplay. Mit der passenden App gelingt aber trotzdem die Musikübertragung. Ich habe das mit der neuen Bose-Anlage SoundTouch ausprobiert. Man lade dazu die Gratis-App Twonky Beam, wähle im Hauptmenü „Medien von diesem Gerät wiedergeben“, suche den entsprechenden Titel oder das Album und klicke dann auf „Beam it“. Nach der Auswahl des Empfängers startet die Musikwiedergabe. Nur am Rande: Zwischen Fingertipp und Musikwiedergabe kann es ein oder zwei Sekunden Verzögerung geben. Das ist in der Apple-Welt nicht anders.