Low light Vergleichsfotos: Sony Xperia Z gegen iPhone 5 und Nokia Lumia 920

Bei schönstem Sonnenschein machen alle Smartphones sehr ordentliche Aufnahmen. Der Knackpunkt ist stets die Aufnahme mit schwachem Licht. Deshalb hier ein Vergleich bei wenig Licht. Es geht nicht um künstlerische Ansprüche, sondern allein um die Frage, wer in low-light-Situationen bessere Aufnahmen macht. Das iPhone 5 und das Sony Xperia Z liegen nicht weit auseinander. Um Unterschiede sichtbar zu machen, musste ich den Raum sehr stark abdunkeln. Konkret: Sämtliche Beleuchtung stammt von einer 3-Watt-LED-Schreibtischlampe.

Beide Fotos wurden an identischer Position zur gleichen Zeit ohne Blitz geschossen. Für das Xperia Z gibt Sony eine Auflösung von 12 Megapixel an, die hier eingestellt war. Als Motivprogramm wurde die Standardeinstellung “überlegene Automatik” gewählt.

Es wurden jeweils zwei Aufnahmen gemacht und die bessere ausgewählt. Beide Fotos sind in Originalgröße hochgeladen und wurden nicht bearbeitet. Zum Download in Originalgröße auf das Bild klicken.

Sony Xperia Z

 

Apple iPhone 5:

iPhone 5

iPhone 5

Nachtrag: Zahlreichen Anregungen auf Twitter folgend, habe ich das Nokia Lumia 920 dazu genommen, allerdings erst eine Stunde später, so dass die Bedingungen nicht ganz identisch waren. Aber das Ergebnis spricht für sich:

Nokia Lumia 920

Nokia Lumia 920

 

 

 

 

 

Test: Drive Kit Plus in der A-Klasse von Mercedes-Benz

Jetzt wird es richtig kompliziert. Wer zielgruppenspezifisch zur jungen Internetgeneration gehört und mit der neuen A-Klasse von Mercedes-Benz liebäugelt, hat die Qual der Wahl, wenn es um Kommunikation und Netze geht. Noch nie war die A-Klasse so jung, und erstmals hat Mercedes-Benz eine iPhone-Integration im Angebot. Aber die Wege zum vollkommenen Glück der fahrenden Konnektivität sind verschlungen. Um ein wenig Ordnung ins Wirrwarr der Optionen und Möglichkeiten zu bringen: Das bekannte Comand Online steht mit 3150 Euro in der Preisliste und bietet den bewährten Komfort der Oberklasse auf einem üppigen 18-Zentimeter-Bildschirm mitsamt Navigation, HiFi, Telefonie und Musikspeicher auf Festplatte. Aber die Online-Funktionalität erschließt sich nur mit einem Smartphone, das via Bluetooth und dem Dun-Protokoll angebunden wird.

Navi auf Umwegen: Kommt vom iPhone, landet auf dem Audio-20-Schirm (Fotos Hersteller, Spehr)

Navi auf Umwegen: Kommt vom iPhone, landet auf dem Audio-20-Schirm (Fotos Hersteller, Spehr)

 

Neu ist das Drive Kit Plus für 690 Euro, das aber wiederum nur mit dem iPhone 4 und 4S zusammenarbeitet und Audio 20 (420 Euro) mit seinem 15-Zentimeter-Monitor benötigt. Audio 20 besteht aus Radio, CD-Spieler und Bluetooth-Telefonie, bringt also keine Navigation mit. Das Drive Kit Plus ergänzt mit Routenführung, Musikwiedergabe vom iPhone und den neuen Social-Media-Kanälen, namentlich Twitter, Facebook, Social Playlist sowie Glympse. Erforderlich ist die „Digital Drive Style App“, die es gratis in Apples App Store gibt und die auf dem kabelangebundenen iPhone läuft. Der Bordmonitor übernimmt die Anzeige, es gibt also keine Fummelei am Smartphone. Denn das Zwischenglied ist die neuerdings vieldiskutierte Videoausgabe der Apple-Smartphones. Sie funktioniert leider mit dem aktuellen iPhone 5 und seinem neuen Lightning-Port nicht, Mercedes-Benz hofft auf eine Lösung bis Mitte kommenden Jahres. Bis dahin ist Drive Kit Plus nur mit den beiden älteren Modellen nutzbar.

Spielt die Hauptrolle: Die iPhone-App

Spielt die Hauptrolle: Die iPhone-App

Wir haben Drive Kit Plus mit dem Comand-System ausprobiert, und die erste Erfahrung ist, dass man gleichzeitig in zwei verschiedenen Welten jongliert. In der Comand-Ebene bleibt alles, wie es ist. Schaltet man auf den Aux-Eingang der Anlage und startet manuell die Mercedes-App auf dem iPhone, erwacht die junge Welt zum Leben. Wie bei Comand kommt der Controller mit seinen umgebenden Tasten als zentrales Bedienelement zum Einsatz – und man stellt schnell fest, dass man doch immer wieder zu Comand zurück muss, etwa für die Telefonie, die im Drive Kit Plus nicht implementiert ist. Kurzum: Der Anfang ist kompliziert. Hat man das Prinzip verstanden und sich (einmalig) auf dem iPhone bei Facebook und Twitter angemeldet, kann man im Drive-Kit-Plus-Modus mit dem Controller butterweich zwischen den einzelnen Abteilungen wechseln, die auf einem horizontalen Laufband angeordnet sind. Dazu gehören derzeit Facebook, Twitter, das Teilen von eigenen Nachrichten, die Navigation, Web-Radio und der Internetdienst Glympse, der anderen temporär Zugang zu den eigenen Standortdaten gibt. Wer den Fokus auf Facebook und Twitter legt, findet sich schnell zurecht. Über die Mobilfunkabteilung des iPhone werden die vorigen Statuseinträge auf dem Bildschirm angezeigt, und zwar mit dem hinterlegten Porträtfoto des Autors, die Inhalte liest eine synthetische Stimme vor. WWW-Links lässt die Sprachausgabe außen vor, so hört sich das Ganze durchaus respektabel an. Eigene Nachrichten kann man allein in der Form von Textbausteinen absetzen, hier lassen sich allerdings persönliche Inhalte wie das Navigationsziel oder die gerade gehörte Musik automatisch einfügen.

Zugegeben: Bei Twitter mit kurzen Texten plus Link hält sich der Nutzwert in Grenzen. Aber längere Facebook-Artikel lassen sich mit Gewinn hören. Mit einem weiteren Controller-Klick wird der gesamte Eintrag auf dem Monitor angezeigt, hier ist die Ablenkung für den Fahrer deutlich höher. In Grenzen lässt sich mit den Einträgen jonglieren, man kann in Facebook den „Gefällt mir“-Button auslösen, in Twitter „retweeten“, Facebook-Kommentare lesen oder, sehr sinnvoll, bei einem „Check in“ die Adresse der Lokation gleich in die Routenführung übernehmen. Ähnliches gilt auch für die Veranstaltungs-Einladungen von Facebook, die sich nahtlos in die Routenführung übernehmen lassen.

Diese wiederum ist der größte Pluspunkt im Zusammenspiel mit Audio 20, das sonst ohne Routenführung auskommen muss. Der Kopilot arbeitet ordentlich, und als Extra gibt es sogar eine Online-Google-Suche nach Sonderzielen. Leider muss man auf eine Spracheingabe des Navigationsziels verzichten, aber schon kündigt Mercedes-Benz eine Siri-Erweiterung für die nächsten Wochen an. Die Karten liegen übrigens auf dem iPhone, und die Software kommt von Garmin.

Facebook, Twitter und Glympse auf dem Monitor

Facebook, Twitter und Glympse auf dem Monitor

Innovativ tritt ferner die „Social Playlist“ auf. In dieser Wiedergabeliste wird plattformübergreifend jeder Audio- und Videolink gesammelt, den die Freunde veröffentlicht haben – und man kann die Musiktitel der Netzbekannten während der Fahrt im Streaming-Verfahren hören. Videos lassen sich nur im stehenden Fahrzeug sehen, hier gibt es auch häufig Kompatibilitätsprobleme. Internetradio-Sender sind bereits programmiert, sie gelangen via Mobilfunk ins Auto. Man achte auf das Datenvolumen und die Gebühren. Ein Probeabonnement des Musikanbieters Aupeo gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Bessere Dienste wie Spotify sind nur über Bluetooth-Audio und die entsprechende iPhone-App nutzbar.

Glympse weiß, wann du ankommst

Glympse weiß, wann du ankommst

Drive Kit Plus ist zunächst ein erfolgversprechender Anfang. Besonders sinnvoll ist das Vorlesenlassen von Facebook-Einträgen und das Abrufen von Veranstaltungs- und anderen Ortsinformationen. Die Fahrerablenkung bleibt in diesen Funktionsbereichen minimal, und da das iPhone fest in der Mittelarmlehne verstaut ist, kommt der Social-Media-Junkie gar nicht auf den Gedanken, es während der Fahrt in die Hand zu nehmen. Bei Twitter bleiben viele Wünsche offen. An erster Stelle der Zugriff auf Twitter-Listen, um beispielsweise gezielt Eilmeldungen abrufen zu können. In Verbindung mit Siri lassen sich viele neue Szenarien entwerfen, und unverständlich ist, warum eine E-Mail-Integration gänzlich fehlt. Im Zusammenspiel mit dem Comand-System ist vor allem bei intensiver Nutzung des Telefons der Umschaltvorgang zwischen beiden Welten ärgerlich. So gesehen lohnt sich Drive Kit Plus vor allem und an erster Stelle in Kombination mit Audio 20. Hier bekommt man dann eine ordentliche Navigation auf den Bordmonitor – und freut sich über Facebook und Twitter als Extras.

Test: iPhone 5

Das iPhone 5 im Praxistest: LTE begeistert, aber die neuen Karten und das Design lassen zu wünschen übrig. Den Fortschritt muss man suchen.

iPhone 5: Schon jetzt ein Bestseller, aber wie immer teuer (Foto Hersteller)

Nimmt man das Gerät zum ersten Mal in die Hand, ist man doch überrascht, dass es so viel leichter und dünner als der Vorgänger ist. Die eingesparten 28 Gramm sind fühlbar, das iPhone 5 bescheidet sich mit insgesamt 112 Gramm, und es ist nur noch 7,6 Millimeter dünn. So wirkt dann plötzlich das iPhone 4S wie ein gedrungenes Moppelchen. Die zusätzliche Höhe ist der vergrößerten Display-Diagonale von 4 Zoll (10,2 Zentimeter) und der auf 1136 × 640 Pixel gewachsenen Bildschirmauflösung im Seitenverhältnis 16:9 geschuldet. Das Neue kleidet sich jetzt rückseitig mit Aluminium, die Fläche ist etwas empfindlicher gegenüber Kratzern.

Wie gehabt, verwendet Apple für den Bildschirm die IPS-Technik, die im Unterschied zu einer Amoled-Anzeige auch bei hellem Sonnenlicht ablesbar bleibt, aber nicht die satten Schwarzwerte der Konkurrenz liefert. Allerdings ist das Gebotene überragend, wenn es um Farbtreue und -sättigung, Helligkeit und Kontrastverhältnis geht. In dieser Hinsicht ist das Display ein Meilenstein. Nur meinen wir nach wie vor, dass die Anzeige wie beim Samsung Galaxy S3 und anderen Androiden breiter sein könnte. Das iPhone 5 ist nur in die Höhe geschossen, andere Oberklasse-Modelle trumpfen mit Auflösungen von 1280 × 720 Pixel auf.

Apples Argument ist stets, dass man das iPhone mit einer Hand bedienen können soll. Das erscheint wenig stichhaltig, zumal ja der Finger nur selten nach links oben wandern muss. Viele Apps sind mittlerweile an das neue Bildschirmformat angepasst, man sieht mehr Inhalte auf einen Blick, etwa zehn E-Mails in der zweizeiligen Ansicht untereinander, großartig. Bei älteren Apps erscheint oben und unten ein schwarzer Streifen, erwähnenswerte Kompatibilitätsprobleme gibt es nicht. Nur ist die unzuverlässig arbeitende Helligkeitsregulierung des 5er-Displays ein fortwährendes Ärgernis.

Die zweite wichtige Neuerung betrifft die Kamera. Sie löst wie beim Vorgängermodell mit acht Megapixel auf, ist aber lichtempfindlicher. Wo man in dunkler Umgebung mit dem iPhone 4S und maximal ISO 800 so gut wie nichts sieht, liefert das iPhone 5 ein (verrauschtes) Bild mit ISO 3200. Die Unterschiede sind krass. Jenseits solcher Extremversuche ist der Gewinn bei Aufnahmen mit wenig Licht immens. Abends im Restaurant oder in der Bar gelingen durchaus ordentliche Schnappschüsse. Derzeit allerdings nur mit Apples Kameraanwendung und nicht mit anderen Apps, die zunächst den „Low-Light-Boost-Mode“ adaptieren müssen. Aber: Es nähert sich schon ein Rivale, der mit schwachem Licht noch besser umgehen kann, das Nokia Lumia 920.

Ein weiterer Pluspunkt der 5er-Kamera ist neben der Videoaufzeichnung mit Verwacklungsreduzierung die Panoramafunktion. Sie erlaubt unkomprimierte Aufnahmen über einen Blickwinkel von bis zu 240 Grad. Auf diese Weise entstehen Fotos mit bis zu 28 Megapixel ohne sichtbare Bildübergänge. Die Ergebnisse sind abermals verblüffend gut, selbst mit Schnappschüssen „aus der Hand“. Eine kleine Unstimmigkeit sei nicht verschwiegen: Aufnahmen mit grellem Gegenlicht zeigen bisweilen Verfärbungen am Bildrand, ein Softwareproblem.

Drittens LTE: Wir hatten bereits geschrieben, dass der superschnelle Datenfunk vom iPhone 5 nur auf einem der drei deutschen LTE-Frequenzbänder unterstützt wird, nämlich auf den 1800 Megahertz, die von der Telekom in rund 60 Großstädten verwendet werden. LTE-Kunden von Vodafone und O2 bleiben also außen vor. Der jüngste Datenturbo bietet momentan Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s, während UMTS in der höchsten Ausbaustufe bei 42 MBit/s endet. Wie immer gilt jedoch: Es sind Maximalwerte, die man nur selten erreicht. LTE in der Großstadt ist dennoch eine faszinierende Erfahrung: Die Inhalte aus dem Internet sind sofort da, mobil hat man mehr Tempo als am DSL-6000-Anschluss, alles fließt reibungslos. Nun hat es wirklich Sinn, neue Fotos sofort in die Cloud oder zu Facebook hochzuladen, die Zeit des Wartens ist vorbei. Aber nur im Telekom-Netz, nur in den Großstädten. Wir kamen im Frankfurter Raum mit LTE fast immer über 10 MBit/s und erreichten Spitzenwerte jenseits der 20 MBit/s.

Zwei Einwände jedoch: Für die LTE-Nutzung benötigt man einen zusätzlichen Datenvertrag, und man berechne das erforderliche Datenvolumen großzügig. Das hohe Tempo lockt. Immer. Zweitens saugt fortwährender LTE-Einsatz den Akku schneller leer. Aber Apple hat sich bezüglich des Kraftspenders kräftig ins Zeug gelegt. Während andere LTE-Geräte kaum einen halben Tag durchhalten, schafft das iPhone 5 mit aktiviertem LTE ungefähr die Bereitschaftszeiten seiner Vorgänger. Das ist spektakulär. Bei behutsamem Umgang sind anderthalb Tage realistisch, und im intensiven Einsatz ist abends erst um 23 Uhr Feierabend.

Mit dem iPhone 5 schickt Apple nicht nur einen schnelleren Prozessor namens A6 sondern auch sein überarbeitetes Betriebssystem iOS 6 an den Start, es steht älteren Geräten ebenfalls zur Verfügung. Die nunmehr hauseigenen geographischen Karten sind in den vergangenen zwei Wochen kritisiert worden, zu Recht. Das war ein Schnellschuss, viele Details fehlen, etliche Angaben sind falsch. Hier hat Apple den jahrelangen Vorsprung von Google unterschätzt, der Kartendienst hätte als Betaversion bezeichnet werden müssen. Tim Cook hat sich entschuldigt, warten wir die weitere Entwicklung ab. Immerhin bekommt man eine Gratis-Straßennavigation frei Haus, sie funktioniert ordentlich.

Apple spricht von mehr als 200 Verbesserungen. Viele davon waren lange überfällig. Etwa die Option, ein Foto in die aktuelle E-Mail einfügen zu können. Bislang musste man den umgekehrten Weg gehen und vom Fotoverzeichnis aus den E-Mail-Versand mit Bild anstoßen. Überfällig war auch ein Anruf-Management. Die Nicht-Stören-Funktion darf als erster Schritt in die richtige Richtung gelten, aber mit einem Android-Smartphone kommt man deutlich weiter. Der Kalender bietet nun dank höheren Displays mehr Übersicht. Trotzdem ist es nicht möglich, die nächsten anstehenden Termine permanent auf den Bildschirm einblenden zu lassen. Das fünf Jahre alte iOS-Design bedarf dringend einer Überarbeitung, und man hat den Eindruck, dass Apple nicht weiß, in welche Richtung sie gehen sollen: Skeuomorphe Elemente mit nachgebildetem Wurzelholz vermischen sich mit dem Braun-Design der 70er Jahre. Modern sollen mal abgerundete Schaltflächen sein, mal eckige (etwa im Telefonmenü). Ein und dieselbe Funktion (Aktualisierung der Apps) findet sich auf dem iPad oben links, auf dem iPhone oben rechts.
Optisch grauenhaft ist der Wartekreisel in der E-Mail, der sich beim Laden der neuen Nachrichten nicht mehr dreht, sondern nach unten hin dehnt wie ein Kaugummi, den Pubertierende provokativ zwischen den Zähnen herausziehen. Beim Software-Design hat Cupertino den roten Faden verloren, so scheint es. Negativ fällt die neu gestaltete Teilen-Funktionalität – etwa im Safari-Browser – auf. Einige Menü-Icons sind farbig gehalten mit naturalistischen Hintergründen, andere schwarzweiß mit abstrakter Gitterstruktur. Ärgerlicherweise bestimmt Apple, was in welcher App an wen weitergegeben werden darf. Hauseigene Dienste gehören dazu, andere bleiben außen vor. Android zeigt, wie es besser geht.
Ein Fortschritt ist der Lightning-Port an der Unterseite, aber er wird als solcher kaum wahrgenommen. Nun sind nämlich neue Adapter gefragt, vor allem beim Einsatz im Auto, wo der iPod-Emulationsmodus nicht mehr funktioniert. Lightning ist indes flexibler und „intelligenter“ als Micro-USB, wenngleich derzeit noch nicht schneller.

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So geht’s: Straßennavigation mit dem iPhone und Siri – Sprachbefehle zur Navi-Bedienung

Mit iOS 6 hat Apples Smartphone-Betriebssystem für das iPhone 5 und 4S eine Straßennavigation mit Abbiegehinweisen erhalten. Auch wenn Apples Karten zu Recht kritisiert werden: Das Gratis-Navi arbeitet ordentlich, und es lässt sich ohne jede Fahrerablenkung allein mit Sprachbefehlen verblüffend gut bedienen. Nur ist einige Tüftelei angesagt. “Navigiere nach Hamburg” kann bisweilen funktionieren, oder auch nicht. Dann kommt die kuriose Fehlermeldung, dass einige Orte mit “Giere” in der Nähe von Hamburg gefunden wurden.

Sonderzielsuche: Auf die richtigen Kommandos kommt es an (Foto Spehr)

Erfolgreich ist das Kommando “Zeig mir den Weg nach Hamburg” oder vollständig “Zeig mir den Weg nach Hamburg Musterweg 99“. Ist die Adresse von Klaus Mustermann im eigenen Adressbuch hinterlegt, lautet das Kommando “Zeig mir den Weg nach Klaus Mustermann“, bei Fehlermeldungen stelle man Vor- und Nachnamen um.

Bei der Sonderzielsuche funktioniert “Zeig mir den Weg nach Alte Oper Frankfurt” oder “… Palmengarten Frankfurt”. “Zeig mir den Weg zur nächsten Tankstelle” funktioniert aber nicht. “Zeig mir den Weg” wird dann kurioserweise als Straßenname im aktuellen Ort interpretiert. Hier nehme man “Wo ist die nächste Tankstelle“. Analog funktionieren “Wo ist das nächste Parkhaus“, “Wo ist der nächste Supermarkt“, “Wo ist das nächste Krankenhaus” und so weiter.

Was kaum ein fest eingebautes Navigationssystem der Oberklasse beherrscht, ist die leidige Suche nach Erdgastankstellen: “Wo ist die nächste Erdgastankstelle” lautet abermals das Kommando. Mit “Zeige Staus” kann man sich während der Routenführung über die aktuelle Verkehrslage informieren lassen, soweit sie die Apple-Navigation kennt. Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln sind in der Karten-App noch nicht hinterlegt.

 

Und es geht doch: iPhone 5, Lightning und “iPod out”

Schon bei der Vorstellung des neuen iPhone 5 kündigte Apples Marketingchef Phil Schiller an, dass nicht jede Musikanlage mit dem neuen Lightning-Port des iPhone 5 funktionieren würde. Das Stichwort: “iPod out” oder “iPod Kompatibilitätsmodus”. Dabei wird das iPhone mit (s)einem USB-Kabel an die Infotainment-Anlage des Fahrzeugs angedockt. Der Clou: Man kann sich im iPod-Kompatibilitätsmodus am Bordmonitor durch Alben, Listen aller Art und Wiedergabelisten bewegen. Das Infotainment-System übernimmt vollständig die Musiksteuerung. Eine tolle Sache, und vor allem: kaum Fahrerablenkung.

Für Verwirrung hat Apples Produktbeschreibung des Lightning-Adapters gesorgt, der den 8-Pin-Lightning-Anschluss umsetzt auf den alten 30-Pin-Connector. Er bietet weder Video- noch iPod-out.

Das alles bedeutet jedoch nicht, dass die Musiksteuerung im Auto nicht mehr funktionieren würde. Ich habe das Ganze mit dem iPhone 5, dem beiliegenden Lightning-USB-Kabel im neuen Hyundai i30 ausprobiert, läuft tadellos. Probleme könnte es geben, wenn das Fahrzeug keinen USB-Anschluss hat, sondern nur ein alter 30-Pin-Anschluss (etwa in der Mittelarmlehne) zur Verfügung gestellt wird. Hier würde man dann den besagten Adapter benötigen, und das kann haarig werden. Video out funktioniert definitiv nicht. Geht es jedoch allein um die Musikübertragung (und nicht die komfortable Bedienung am Bordmonitor) springt Bluetooth A2DP gern ein.

iPhone 5 im Hyundai i30 mit USB-Anschluss: iPod out funktioniert. Foto Spehr

 

Drive Kit Plus in der neuen A-Klasse von Mercedes-Benz

Irgendwie kurios: Wer bei Mercedes-Benz das Comand-System in der aktuellen Ausbaustufe „Online“ ordert, um unterwegs mit Internetanbindung und Google-Suche nach Sonderzielen zu fahnden oder sich mit seinen Facebook-Freunden zu vernetzen, muss sich gleich ein neues Smartphone kaufen. Denn Comand Online geht einige Umwege bei der Konnektivität: Es gibt weder eine fest verbaute Sim-Karte noch einen Leseschacht für die eigene, sondern einzig und allein das Bluetooth-Tethering mit dem Dun-Protokoll, dem „Dial up Network“. Das Mobiltelefon stellt also den Kontakt zum Internet her und reicht die Informationen an Comand Online weiter.

Die Idee hat bestechende Vorzüge: keine Fummelei mit Sim-Karten und kein Wirrwarr bei den Mobilfunkverträgen. Man verwendet sein Mobiltelefon, am besten mit Datenkontingent und muss sich um nichts kümmern. Das im Fahrzeug anfallende Datenvolumen wird über die gewohnte Rechnung tarifiert, unzweifelhaft ein Pluspunkt für die meisten Nutzer.

Aber der Nachteil des Dun-Protokolls ist seine begrenzte Verfügbarkeit: Mit einem iPhone von Apple oder einem Android-Smartphone guckt man in die Röhre. Die Geräte lassen sich zwar wie gewohnt mit Bluetooth für Telefonie und Musikwiedergabe koppeln. Beim Aufruf des Internet streiken sie jedoch. Als Smartphone für Comand Online empfiehlt sich ein Blackberry, der das Dun-Protokoll beherrscht.

Social, Media, Places: Drive Kit Plus in der neuen A-Klasse (Foto Hersteller)

Mit der neuen A-Klasse, die im September in den Handel kommt, soll nun alles besser werden. Aber nicht unter dem Dach von Comand Online. Es gibt vielmehr eine eigenständige Lösung, die zunächst allein auf das iPhone 4 und 4S von Apple zugeschnitten ist. Hat sich das mächtige Comand damit erledigt?

Erste Antworten mit einem Blick auf die Details: In der neuen A-Klasse, deren Grundpreis in der kleinsten Variante – A180 Blue Efficiency mit 90 kW (122 PS) und 1,6-Liter-Benziner – rund 24 000 Euro beträgt, ist das Radio „Audio 5 USB“ serienmäßig. Wie der Name schon sagt, gehört eine USB-Schnittstelle dazu, und für weitere 280 Euro kann man eine schlichte iPhone-Halterung mit Freisprecher ordern. Das „Drive Kit“ wird um eine App ergänzt, und in dieser Kombination erhält man ein vollwertiges iPhone-Navi, das sein Kartenmaterial lokal vorhält, also ohne Mobilfunkverbindung durch Westeuropa leitet. Kleine Extras sind ein Web-Radio und ein Fahrzeugfinder, der die Position speichert, sobald das iPhone aus der Halterung genommen wird.

Weitaus spannender ist das „Drive Kit Plus“ für 690 Euro, das aber zwingend die Musikanlage „Audio 20“ mit 15-Zentimeter-Display oder das größere Comand Online mit seinem 18-Zentimeter-Monitor voraussetzt. Der Pfiff dieser Plus-Lösung besteht darin, das zwingend mit einem Kabel angebundene iPhone im Handschuhfach verschwinden zu lassen – und seine Inhalte auf den Bildschirm in der Mittelkonsole zu bringen. Die Steuerung übernimmt fortan der Controller des Mercedes. Neu ist die Idee, dass die Inhalte vom kleinen Smartphone zum großen Bordmonitor wandern, indes nicht. Viele Autohersteller arbeiten an diesem „Terminal Mode“ oder „Mirror Link“, noch ist jedoch nichts serienreif. Und Mercedes-Benz überträgt keineswegs 1:1 alle Inhalte, sondern nur die Daten der hauseigenen App, die zudem im Vordergrund laufen muss.

Was wir bei der Vorstellung sehen konnten, lief jedoch butterweich und in schönster Cover-Flow-Manier. Mit dem Controller wechselt man flink von einer Abteilung zur nächsten, und das sind derzeit Facebook, Twitter, geteilte Inhalte aus den sozialen Netzwerken, die Navigation, Web-Radio und der Internetdienst Glympse, der anderen temporär Zugang zu den eigenen Standortdaten gibt.

Bei Facebook und Twitter werden neue Statusmeldungen während der Fahrt nur vorgelesen, Mercedes-Benz verweist auf die Fahrerablenkung. Klickt man mit dem Controller auf einen Link passiert nichts. Es gibt keinen Zugriff auf Facebook-Gruppen, Facebook-E-Mail oder Twitter-Listen, das Gebotene bleibt rudimentär und ist bestenfalls eine grobe Orientierung zum aktuellen Geschehen in den Netzen. Eigene Nachrichten kann man allein in der Form von Textbausteinen absetzen, hier lassen sich allerdings persönliche Inhalte wie das Navigationsziel oder die gerade gehörte Musik automatisch einfügen.

Die neue A-Klasse: Sie fährt im Herbst vor und soll besonders die iPhone-Generation ansprechen (Foto Hersteller)

Innovativ tritt hingegen die „Social Playlist“ auf. In dieser Wiedergabeliste wird plattformübergreifend jeder Audio- und Videolink gesammelt, den die Freunde veröffentlicht haben – und man kann die Musiktitel der Netzbekannten während der Fahrt im Streaming-Verfahren hören. E-Mail und Apples kluge Assistentin Siri mitsamt ihrer Spracherkennung sind im Drive Kit Plus zum Marktstart nicht implementiert – noch in diesem Jahr wird die App entsprechend ergänzt. Die Navigation nutzt abermals Karten, die auf das iPhone geladen werden, die Software stammt von Garmin, wird aber für den jüngsten Mercedes angepasst. Hier fehlt ebenfalls die Spracheingabe von Navigationszielen, aber es gibt eine Google-Suche für Sonderziele.

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Vergleichsfoto: Samsung Galaxy S3 versus iPhone 4S bei wenig Licht

Bei schönstem Sonnenschein machen alle neueren Smartphones sehr ordentliche Aufnahmen. Der Knackpunkt ist stets die Aufnahme mit schwachem Licht. Deshalb hier ein erster Vergleich.

Beide Fotos wurden an identischer Position zur gleichen Zeit im abgedunkelten Raum ohne Blitz geschossen. Beim iPhone 4S kamen die Standardeinstellungen zum Einsatz, beim Samsung Galaxy S3 dito mit höchster Auflösung und ISO-Automatik. Es wurden zwei Aufnahmen gemacht und die bessere ausgewählt. Beide Fotos sind in Originalgröße hochgeladen und wurden nicht bearbeitet. Zum Download in Originalgröße auf das Bild klicken.

Das Samsung Galaxy S3

Samsung Galaxy S3

 

Das iPhone 4S

iPhone 4S

 

Die iPhone-Integration bei Mercedes-Benz startet mit der neuen A-Klasse

Wer sein Smartphone an das Comand-Online-System von Mercedes-Benz andocken will, ist bislang bei Datendiensten auf ein Gerät mit dem Bluetooth-Protokoll DUN angewiesen. Somit bleiben das iPhone und fast alle Androiden außen vor. Jetzt bietet Mercedes-Benz auch eine iPhone-Integration.

Gekürzter und redigierter Auszug aus der Pressemeldung:

Mercedes-Benz macht Smartphones mobil und bindet die elektronischen Begleiter künftig voll in die Infotainmentsysteme im Auto ein. Den Auftakt macht das iPhone. Mit der „Digital Drive Style App“ und dem „Drive Kit Plus für das Apple iPhone“ hat der Fahrer Zugriff auf die wesentlichen Inhalte seines iPhone, die im Fahrzeugdisplay angezeigt werden und sich über den Controller auf der Mittelarmlehne bedienen lassen. Ferner bringt Mercedes-Benz die Spracherkennung Siri ins Fahrzeug. Über eine natürliche Spracheingabe lassen sich damit zum Beispiel Nachrichten senden, eine Musikauswahl treffen, Wetternachrichten und Aktienkurse abfragen sowie Termine vereinbaren. Sämtliche Funktionen der iPhone-Integration können bereits mit dem Einstiegsgerät Audio 20 genutzt werden.

So sieht das aus: iPhone in der neuen A-Klasse (Foto Hersteller)

Die App unterstützt ferner Facebook und Twitter sowie das Internetradio Aupeo, eine Garmin-Navigation und einen Car-Finder.

Angeschlossen wird das iPhone über eine von der Mercedes-Benz Accessories GmbH entwickelte Schnittstelle. So lassen sich die Inhalte direkt über den Grafikausgang des Gerätes auf das Display des Fahrzeugs einspeisen. Zugleich wird das iPhone während der Nutzung im Fahrzeug automatisch mit Strom versorgt und geladen.

Die iPhone-Integration ist nicht nur in Kombination mit dem Comand Online erhältlich, sondern alle Funktionen inklusive Navigation können bereits mit dem Einstiegsgerät Audio 20 genutzt werden. Die „Digital DriveStyle App“ und das „Drive Kit Plus für das Apple iPhone“ debütieren in der neuen A-Klasse, die auf dem Genfer Salon ihre Weltpremiere feiert, und sind ab Herbst 2012 auch für B-, C- und E-Klasse geplant.

 

Links: Kommunikation, HiFi und Navi im Auto rund um CES und Detroit

Kleine, unkommentierte Link-Sammlung, die sich nahezu automatisch ergeben hat beim Einsatz von Instapaper, mit dem ich alles archiviere.

  1. Audi combines HUD with gesture controls, leaves us wanting
  2. Android integration for car stereos and rear-view mirrors, hands-on (video)
  3. Mercedes mbrace2 auf der CES: Auto wird digitaler Begeleiter
  4. Ford shows off updated Sync integration for iPhone
  5. Mercedes-Benz gesture control concept is DICEy
  6. CES 2012: Automotive round-up
  7. Start Your Engines! Connected Cars at CES
  8. heise online – Carsharing von User zu User
  9. WZ Newsline Mobil – Das Smartphone wird Herz und Hirn des Autos
  10. Daimler Dice: Augmented Reality in der Windschutzscheibe
  11. Nvidia: Audi, Tesla und Lamborghini setzen Tegra-Prozessoren ein
  12. Daimler-Chef Zetsche: „Wir dürfen das Auto nicht zu einer Spielhölle machen“
  13. Daimler revs up car and ride sharing at CES
  14. CES 2012: Now You Can Check Facebook From Your Benz
  15. Mercedes Benz auf der CES: Auto mit Cloud-Anschluss
  16. Economy, Business & Finance: CES: Mercedes will das Auto zum ‘digitalen Begleiter’ machen – Wirtschaftswoche
  17. Apps für Fahrer: Wenn das Auto auf Facebook surft
  18. Assistenzsysteme von Audi: Oh Helferlein kommet
  19. Ford USB Music Box adds mass storage playback, smartphone charging to AUX-enabled receivers
  20. Renault debuts R-Link, an in-dash Android system with app market
  21. 23.11.11 – Technik – Audis Assistenzsysteme der nahen Zukunft | heise Autos
  22. BMW, Mini offer MOG streaming for iPhone
  23. Trying Out the World’s First In-Car Music-Streaming System – NYTimes.com
  24. heise Autos – 01.11.11 – Fahrberichte – Ausfahrt im VW Passat Variant 1.4 TSI EcoFuel
  25. iPhone accessory review: Ford Fiesta and Microsoft SYNC
  26. Infotainment im Auto: Das Armaturenbrett aus dem Internet – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Auto

“Selbstheilende” iPhone-Hülle von Nissan

Auszug aus der deutschen Pressemitteilung:

Nissan überträgt Innovation aus der Automobilbranche in die Technologiewelt: Das weltweit erste iPhone Case, das feine Kratzer selbst repariert

Nissans selbstheilende iPhone-Hülle (Foto Hersteller)

  • Nissan kündigt das erste iPhone Case mit selbstheilender Lackoberfläche an – das Nissan Scratch Shield iPhone Case.
  • Die Nissan Scratch Shield Lackoberfläche ist die weltweit
    erste Farbtechnologie, die feine Kratzer selbst reparieren kann.
  • Die ersten 100 Prototypen des Nissan Scratch Shield iPhone Case werden in diesen Tagen im Rahmen einer in Kooperation mit Ministry of Sound ausgerichteten Race-Party in Dubai ausgegeben.

Rolle (Schweiz), 16. Januar 2012 – Nissan stellt heute das neueste Must-have unter den iPhone-Accessoires* vor – das erste selbstheilende iPhone Case. Das neue Nissan Scratch Shield iPhone Case zeichnet sich durch eine innovative selbstheilende Lackoberfläche aus: die weltweit erste Farbtechnologie, die feine Kratzer schnell selbst reparieren kann. Mit dem neuen Nissan Scratch Shield Case sieht das iPhone länger wie neu aus.

Der einzigartige Scratch Shield Lack wurde 2005 von Nissan in Zusammenarbeit mit der Universität Tokio und der Advanced Softmaterials Inc. entwickelt. Er wird bereits bei den Fahrzeugmodellen Nissan Murano, 370Z und X-TRAIL sowie bei den Fahrzeugen der Infiniti-Serie eingesetzt. 

Jetzt findet die innovative Lacktechnologie bei einem Produkt Einsatz, das durch den alltäglichen Gebrauch besonders anfällig für Kratzer ist: dem Smartphone. Die Lacktechnologie wird dabei erstmals in Europa an einem Produkt außerhalb des Automobilbereichs getestet.

 In die Entwicklung des Nissan Scratch Shield iPhone Case sind verschiedene Innovationen aus dem Automobilbereich eingeflossen. Ziel ist es, eine robustere und haltbarere Farboberfläche zu schaffen und ein Case, das besonders eng anliegt. Das Case hat drei Hauptvorteile: 

Der geschmeidige und elastische Scratch Shield Lack kann feine Kratzer schnell selbst ausbessern**. Durch eine gel-ähnliche Oberfläche ist diese kratzbeständiger und griffiger als konventionelle Farbe. Zudem ist das Case aus ABS-Plastik hergestellt. Dabei handelt es sich um einen hochwertigen Werkstoff, der in der Automobilindustrie häufig eingesetzt wird. ABS-Plastik ist weniger elastisch und robuster als andere Plastikarten. Die äußere 
Farbschicht ist aus Polyrotaxan hergestellt. Die chemische Struktur des Polyrotaxan ist in der Lage, Schönheitsfehler im Lack selbst zu beheben.

Eine erste Serie von Prototypen des Scratch Shield iPhone Cases wurde von Nissan für einen BETA-Test produziert. Die ersten 100 Prototypen werden im Rahmen einer in Kooperation mit Ministry of Sound ausgerichteten Race-Party mit dem international bekannten DJ Pete Tong in Dubai ausgegeben. In Dubai wird in diesen Tagen der neue Nissan JUKE-R getestet. Er kombiniert den Motor, das Getriebe und das Antriebssystem des Nissan GT-R mit einem JUKE. Bei entsprechender Nachfrage plant Nissan die Markteinführung des Scratch Shield iPhone Case noch in diesem Jahr.

*Das Nissan Scratch Shield iPhone Case ist für das iPhone 4 und iPhone 4 S erhältlich.

**Scratch Shield Lack kann kleine Kratzer in zirka einer Stunde heilen, bei tiefen Kratzern kann der Prozess bis zu einer Woche dauern.