Microsoft Datei Icons fehlen in Office 2016 für den Mac

Das Problem: Nach der Installation von Office 2016 für den Mac fehlen im Finder die kleinen Icons links vom Dateinamen. Dort ist nur noch eine weiße Fläche als Dateisymbol zu sehen.

Folgende Schritte haben das Problem bei mir nicht gelöst: Neuinstallation, Abmeldung von Office 365, neue Zuordnung der Dateinamenserweiterung zum Office-Programm im Finder.

Folgendes hat geholfen, Dank an die Microsoft-Hotline. Alle Schritte auf eigene Gefahr, bitte vorher wichtige Daten sichern.

Erster Schritt: Alle aktiven Programme schließen.

Terminal starten (unter Dienstprogramme) und dort eingeben:

sudo rm -rf /Library/Caches/com.apple.iconservices.store

Admin Password und Return

Neustart des Mac.

Zweiter Schritt:

Alle Cache-Dateien löschen aus

/Library/Caches

/System/Library/Caches

/Users/username/Library/Caches.

Dritter Schritt:

Rechner im abgesicherten Modus starten, Hinweis von Apple hier.

 

After installing Office 2016 on the Mac with Yosemite, all MS document icons turned white on the desktop.

 

 

 

 

 

 

 

Privaten Fotostream mit iOS 6 Geräten erstellen

Auch wenn man den allgemeinen Fotostream von iOS, der alle Schnappschüsse in die Cloud hochlädt, nicht nutzt, kann man mit iOS 6 einen individuellen Fotostream für Freunde und Familie erstellen, der ausgewählte Fotos in die iCloud hochlädt. Diese Fotos lassen sich auch dann ansehen, wenn die Empfänger nicht über ein iOS-Gerät oder einen Mac verfügen. Im Unterschied zum Standard-Fotostream werden allerdings diese Aufnahmen auch über Mobilfunk hochgeladen, Vorsicht beim Datenkontingent.

Privater Fotostream für Freunde und Familie

So geht’s:

1. In den „Einstellungen“ und „iCloud“ den Eintrag „Fotostream“ aktivieren.

2. Den zweiten Menüeintrag „Fotostreams“ aktivieren

3. Zurück gehen und „Fotos“ aufrufen.

4. Mit dem Plus-Symbol einen neuen Fotostream erstellen, ggf. eine E-Mail-Adresse des Empfängers angeben und „Öffentliche Webseite“ aktivieren. Es gibt einen Link zu der öffentlichen Webseite, er lässt sich mit „Link freigeben“ schnell kopieren (oder auf Facebook und Twitter posten).

5. In den „Alben“ auf „Bearbeiten“ gehen, einzelne Fotos markieren und mit „Senden“ an den „Fotostream“ senden.

6. Der Fotostream ist jetzt unter „Fotostream“ mitsamt Angabe der darin befindlichen Bilder sichtbar. Mit dem unter 4. erwähnten Link können andere die Fotos betrachten, etwa im Web-Browser am PC. Bildzeilen erscheinen nur dann, wenn man das Bild in der Einzelansicht aufruft. Die Darstellung im Web-Browser ist etwas mickrig. Immerhin gibt es eine „Diashow“. Sie ist am unteren Bildschirmrand wählbar, wenn man auf ein einzelnes Foto klickt.

7. Dieser private Fotostream lässt sich auch in iPhoto am Mac einrichten. Wenn der Fotostream ausgewählt ist, muss man in der Leiste unten „Info“ aktivieren und findet dann in der Seitenleiste rechts die entsprechende Option.

Dank an Michael Wolf vom FAZ-Lesermarkt für den Hinweis.

 

Test: Dragon Dictate 2 von Nuance für Mac OS X

Spracherkennung auf dem Mac war bislang ein leidiges Thema. Als Pionier in diesem Bereich galt seit 1996 der amerikanische Hersteller MacSpeech mit seinem iListen, das indes in Deutschland keine große Verbreitung fand. Vor gut einem Jahr kam der Nachfolger MacSpeech Dictate in deutscher Sprache auf den Markt, und nun war immerhin der Spracherkennungsalgorithmus des Marktführers Nuance eingebaut. Nuance ist der Hersteller von Dragon NaturallySpeaking, das nur unter Windows läuft und als Maß aller Dinge bei der Spracherkennung gilt.

MacSpeech Dictate brachte zwar nach dieser „Herztransplantation“ eine hervorragende Erkennung mit, war aber hinsichtlich Bedienung und Korrektur (die für eine Verbesserung der Erkennungsleistung unabdingbar ist) umständlich und kompliziert. Nun hat Nuance den amerikanischen Rivalen aufgekauft und vertreibt seit Anfang des Jahres ein Dragon Dictate 2.0 für den Mac. Wer nach dieser Übernahme damit rechnete, endlich ein vollwertiges Dragon-System wie am Windows-PC zu erhalten, wird enttäuscht. Die neue Version trägt schwer an ihren Altlasten, und Nuance hat sich leider nicht dazu entscheiden können, diese ein- und für allemal über Bord zu werfen.

Schneller Helfer: Dragon Dictate 2 für den Mac (Foto Spehr)

Bleiben wir bei den Minuspunkten: Was man für rund 150 bis 200 Euro (etwa bei Amazon) erhält, ist nicht einmal ansatzweise für das Diktieren in Standard-Programme geeignet. Wir probierten zunächst Word 2011 von Microsoft und erhielten schon bei den ersten Korrekturen ein Chaos auf dem Bildschirm: Die gesamte Formatierung wird durcheinander gewürfelt, Korrekturen landen nicht an der Ursprungsstelle, sondern werden an scheinbar beliebigen Stellen in die Sätze eingebaut, wobei dadaistische Sprachspiele entstehen. Das alles ist wie beim Vorgänger schlichtweg Murks. Im zweiten Anlauf diktierten wir eine längere E-Mail mit Googlemail im Browser-Fenster. Auch hier stellte sich bald ein ähnliches Wirrwarr ein, und neue Fehler kamen hinzu: So wurde etwa die richtig dargestellte Schreibweise des Korrektur-Fensters trotz eindeutig erkannter Befehle nicht eins zu eins an den Browser übergeben und „Geisterzeichen“ mischten sich in den Text.

Das Handbuch beschreibt sogar diese Probleme in einem langen Kapitel („Der Cache und die Goldene Regel“), aber selbst nach mehrfacher Lektüre versteht man die Hinweise nicht. Wer das programmiert und beschrieben hat, lebt in einer anderen Welt. Für die Zusammenarbeit mit und die Arbeit in Mac-Programmen taugt Dragon Dictate 2 keinen Schuss Pulver, es ist in dieser Hinsicht unbrauchbar, das Urteil kann nur „ungenügend“ lauten.

Aber zum Glück gibt es, wie in der Windows-Version, ein Diktierfenster, bei dem diese Malaisen nicht auftreten. Man diktiert also in einen kleinen Editor und überträgt den fertigen Text mit „Copy & Paste“ in das jeweilige Programmfenster. Wenn man mit diesem Umweg leben kann und vor dem Diktat penibel darauf achtet, dass das Diktierfenster aktiv ist (ein weiterer Fehler, der blinkende Cursor im richtigen Fenster reicht nicht aus), wird man mit Dragon Dictate 2 zufrieden sein. Große Teile dieses Artikels wurden mit dem beiliegenden kabelgebundenen Plantronics-Headset am Mac diktiert, und die Erkennungsrate ist so hoch wie bei der Version 11 von Dragon Naturally Speaking.

Wie bei Windows gilt auch hier: Berücksichtigt man, dass eine Spracherkennung nur jene Begriffe fehlerfrei umsetzen kann, die in ihrem Vokabular gespeichert sind, hängt die Beurteilung der Erkennungsrate von den Texten und den Inhalten ab. Eine prägnante Zusammenfassung der Art „98 Prozent Genauigkeit“ ist also unsinnig. Ein Arzt, Anwalt oder Gutachter, der für seine Diktate ein begrenztes Fachvokabular verwendet, erreicht spielend 99 Prozent und mehr. Ein Dragon-Nutzer mit einem reichhaltigen und ungewohnten Vokabular, sagen wir ein Schriftsteller oder Journalist, wird eher bei 97 Prozent liegen. Er wird vermutlich eigene Ad-hoc-Begriffe (wie diesen hier) verwenden und vielleicht nur einmal und dann nie wieder. Aus diesem Blickwinkel ist Dragon Dictate 2 großartig. Das Korrekturverfahren im Diktierfenster ist zwar ein anderes als am Windows-PC, umständlicher zudem, aber man gewöhnt sich daran. Wer als privater Mac-Nutzer mit einer Spracherkennung liebäugelt, macht nichts verkehrt, und der Einsteiger wird erstaunt sein, wie gut die Technik mittlerweile arbeitet. Dass man auch das Mac-Betriebssystem mit Dictate 2 steuern kann, sei nur am Rande erwähnt.

Doch wie sieht bei den Profis aus, etwa den Ärzten und Anwälten? Hier würden wir  entschieden von der Mac-Variante abraten. Nicht nur aus den oben genannten Gründen, sondern auch, weil das gesamte „Drumherum“ des professionellen Diktierens fehlt. Es ist mit Dragon Dictate 2 nicht möglich, Audioaufnahmen von Diktiergeräten umzusetzen. Dafür soll demnächst ein eigenständiges Transkriptionsmodul erhältlich sein. Nur bleibt die Frage offen, ob auch DSS-Pro-Dateien (von professionellen Diktiergeräten) und MP3-Aufzeichnungen transkribiert werden. Das ältere und in den Vereinigten Staaten erhältliche MacSpeech Scribe muss hier nämlich passen.

Ferner gibt es unseres Wissens noch keine Spezialvokabulare für einzelne Berufsgruppen. Schließlich ist auch das „Feintuning“ des mitgelieferten Vokabulars nur sehr begrenzt möglich. Das betrifft beispielsweise die Anpassung an bestimmte Schreibweisen oder die Verwendung von Abkürzungen. In dieser Hinsicht ist die Windows-Version weitaus flexibler und leistungsfähiger. Nicht zuletzt stört auch die bescheidene Auswahl bei den Eingabegeräten. Neben kabelgebundenen Headsets gibt es Dragon Dictate 2 in einer Wireless-Variante mit dem Plantronics Calisto, das mit Bluetooth arbeitet. Aber es fehlt jedwede Unterstützung für hochwertige Handmikrophone, die am Windows-PC eine individuelle Tastenbelegung mit häufig benötigten Dragon-Kommandos erlauben. Und zu diesem „Ökosystem“, das sich rund um Dragon Naturally Speaking entwickelt hat, gehören nicht zuletzt etliche nützliche Zusatzprogramme.

Nach mehrwöchiger Erprobung hat sich Dragon Dictate 2 auf unserem Mac durchaus bewährt: Schnell eine E-Mail oder die Rohfassung eines Artikels diktieren, das funktioniert ungeachtet der erwähnten Einschränkungen prima. Aber für den intensiven Einsatz bleibt das Windows-System die erste Wahl.

 

Erste Eindrücke: Dragon Dictate für den Mac

Mal wieder ein Beitrag zum Thema Spracherkennung. Ich habe heute DragonDictate von Nuance auf dem MacBook Pro installiert, das anfängliche Training absolviert und diktiere hier nun meinen ersten Text. Die Erkennungsleistung ist ausgezeichnet, sie entspricht in etwa dem Referenzsystem Dragon NaturallySpeaking für Windows in der aktuellen Version 11. Allerdings ist der Umgang mit dem Mac-Programm ein ganz anderer, die Kompatibilität der zur Verfügung stehenden Befehle ist eingeschränkt, und wer sehr intensiv mit der Windows-Variante diktiert, muss sich hier gewaltig umstellen.

Aber im Unterschied zur ersten Version, die nach meiner Erinnerung Mac Speech Dictate hieß, lässt sich mit dieser Version 2 schon sehr ordentlich arbeiten. Allerdings gibt es einige Einschränkungen: die Korrektur falsch erkannte Begriffe ist deutlich umständlicher und komplizierter als unter Windows, und schon beim ersten Probediktat mit Microsoft Word 2011 zeigten sich gewaltige Inkompatibilitäten spätestens mit der ersten Korrektur. Zum Glück gibt es, wie beim Windows-System, auch die Möglichkeit, in ein unabhängiges Diktierfenster zu diktieren und später zu kopieren.

Ferner vermisse ich die Möglichkeit, Währungen und andere Einheiten (Stunde, Liter etc.) von Dragon ausschreiben zu lassen, diese Optionen habe ich jedenfalls noch nicht gefunden. Sehr ärgerlich ist die Tatsache, dass viele häufig benutzte Befehle auf dem Mac anders lauten als unter Windows. Schließlich ist es auch nicht möglich, eine Audiodatei (etwa vom Diktiergerät) transkribieren zu lassen, einmal ganz davon abgesehen, dass die Windows-Spracherkennung eine deutlich bessere Unterstützung von Eingabegeräten wie etwa Handmikrofonen bietet. Dieses Lob gebührt allerdings nicht Nuance, sondern den jeweiligen Hardware-Herstellern, die hier sehr pfiffige Software für die Integration bereitstellen.

Meine Erfahrungen nach einer Stunde: die erste Version der Nuance-Spracherkennung für den Mac konnte man „vergessen“, die jetzt aktuelle hingegen lohnt eine längere Erprobung. Aber: Wer richtig ordentlich und gut mit ausgereifter Software Spracherkennung einsetzen will, der kommt nicht um die Windows-Variante herum.

Und hier noch einmal der Hinweis: dieser Text wurde diktiert, und zwar mit einem jungfräulichen, frischen Profil. Die Herausforderung ist nicht die Spracherkennung, sondern das Diktieren selbst. Man muss vorab im Kopf formulieren …

P.S: Hier der Testbericht der Macwelt

 

Medion Web Stick S4011 (Huawei E160) am Mac betreiben

Ich habe heute etwa fünf Stunden damit verbracht, den Medion Web Stick S4011, den auch Aldi vertreibt, an einem aktuellen MacBook Air mit OS 10.6.6 ans Laufen zu bekommen. Es handelt sich bei dem Stick um einen Huawei E160. Das Problem: Die auf dem Stick aufgespielte Medion-Software („Verbindungsassistent“) funktioniert mit dem Snow Leopard nicht. Auch nicht mit der verfügbaren Online-Aktualisierung.

Ein Ausweg besteht darin, den erforderlichen aktuellen Huawei-Treiber 4.16 manuell nachzuinstallieren. Die meines Erachtens brauchbarste Anleitung gibt es hier. Ich habe es indes nicht geschafft, die alten Huawei-Treiber zu entfernen und die neuen an den richtigen Orten zu platzieren.

Da der MacBook ohnehin nicht mit einer Medion-Karte im E-Plus-Netz, sondern mit einer Sim-Karte der Telekom unterwegs ins Netz kommen soll, gibt es eine deutlich einfachere Lösung: Den Internet-Manager 11 der Telekom laden und auf dem Mac installieren. Ihn gibt es hier. Die Software sieht zwar nicht besonders toll aus, arbeitet aber mit dem Huawei E160 einwandfrei zusammen. Wenn ich es richtig sehe, kann man sogar den APN (Internet-Zugangspunkt) manuell ändern, also die Software ggf. auch in anderen Netzen einsetzen. Ein kleiner Hinweis, der mir heute viel Zeit, Ärger und Nerven erspart hätte, wenn ich nur früher darauf gekommen wäre …