Wie funktioniert Googles lokaler Dienst Hotpot mit Android?

Google setzt aufs lokale Internet, und wie das Ganze auf Android-Smarpthones aussieht, kann man sich bereits seit einiger Zeit angucken. Man wähle dazu „Places“ aus dem Hauptmenü und sieht Vorschläge, was man rund um den eigenen Standort suchen kann: Etwa Restaurants, Cafés, Kneipen, Hotels, Attraktionen und anderes. Diese Sonderziel-Auswahl lässt sich personalisieren, man kann also eigene Kategorien hinzufügen. Ein Fingertipp auf den entsprechenden Eintrag bringt die Trefferliste hervor, tippt man auf die Fundstelle kann man „Bewertungen aus dem ganzen Web“ lesen oder mit vier Schaltflächen a) das Ziel in der Karte sehen, b) sich mit der Google-Navigation dahin führen lassen, c) den ggf. hinterlegten Telefonbuch-Eintrag anrufen oder d) die Kontaktinformationen weitergeben oder speichern oder einen „Buzz“ zu diesem Ort posten.

Hotpot: Googles neue lokale Suche (Foto Hersteller)

Also auf den ersten Blick eine klassische Sonderziel-Suche. Interessant wird das Ganze, wenn man in der Trefferliste auf „Bewertung“ tippt und „von Freunden bewertet“ wählt: Nun soll man sehen, „welche Geschäfte oder Restaurants meine Freunde dort schon besucht und für gut befunden haben“, sagte Googles Local-Chefin Marissa Mayer der F.A.Z. Dieses schicke Detail funktioniert allerdings derzeit noch nicht in Deutschland. Künftig soll man also quasi ein Hotpot-Netzwerk mit seinen Kontakten knüpfen, die zum eigenen Google-Konto gehören. Mit diesem Verfahren soll die Suche nach Sonderzielen individueller werden.

Ebenfalls innovativ: Mit einem Fingertipp kann man eine Schnellbewertung des Ziels vornehmen, 1-click-rating.