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So geht’s: Den Folge-Button von Twitter ins WordPress-Blog einbauen

Den neuen Follow-Button von Twitter in das eigene Blog einzubauen, ist mit WordPress wirklich kinderleicht.

Fertig: Follow-Button von Twitter

1. Auf der Twitter-WWW-Seite anmelden.

2. Neuen Tab öffnen und www.twitter.com/about/resources/followbutton eingeben.

3. Optionen nach Bedarf festlegen.

4. Neuen Tab öffnen und in WordPress einloggen.

5. “Design” auf der linken Seitenliste und “Widgets” wählen. Sich einen Platz für den Button aussuchen.  An der gewünschten Stelle das Widget “Text” einbauen und den Code der Twitter-Seite mit Copy & Paste übertragen. Speichern. Das war’s.

Farbraum-Probleme mit WordPress und iPad

Wer den Artikel unten über den Jaguar XJ auf dem iPad im Safari-Browser liest, mag sich über die merkwürdige Darstellung der Fotos wundern. Das sieht ungefähr so aus:

Falschfarben: Hier gibt es Probleme mit dem Farbraum

Ich habe ein bisschen experimentiert, und schnell die Ursache gefunden: Die Fotos liegen im CMYK-Farbraum vor, wie viele andere Pressefotos übrigens auch. Man kann solche Fotos in den RGB-Farbraum umwandeln, dann passt’s. WordPress-Blogger sind also gut beraten, auf den Farbraum ihrer Fotos zu achten. Zumindest, wenn die Darstellung auch auf dem iPad im Safari-Browser überzeugen soll.

WordPress: So einfach geht das mit der eigenen Homepage

Disclaimer: Anfang Januar 2011 habe ich meine seit vielen Jahren bestehende Seite auf WordPress und ein Blog umgestellt. So entstand dieser FAZ-Artikel (01.02.11), der erfahrenen WordPress-Bloggern nichts Neues bringt, aber alle anderen vielleicht ermutigt, WordPress auszuprobieren. Ich bin jedenfalls noch immer begeistert …

Vor mehr als fünf Jahren haben wir uns das erste Mal an das Basteln einer eigenen privaten Homepage im Internet gemacht, und damals kam “Web to Date” von Data Becker zum Einsatz. Die Software gibt es noch immer, derzeit ist die Version 7 aktuell, und wir haben sie sehr geschätzt. Ein Nachteil dieses Content Management Systems hat uns jedoch gestört: So flexibel es in seinen Details auch sein mag, liefert es stets einen eher statischen Internetauftritt. Zwar kann man eigene Inhalte einpflegen. Aber es bleibt im Kern ein schöner Baukasten für Internetseiten, die sich nicht jeden Tag ändern. Zudem kann man seine Netzpräsenz nur an jenem Windows-PC pflegen, der die seit 2002 erhältliche Software aufgespielt hat. Änderungen werden lokal vorgenommen und anschließend mit FTP (dem “File Transfer Protocol”) auf den Server hochgeladen.

Für ein modernes Blog – das auch unterwegs und gegebenenfalls im Internet-Café aktualisiert werden soll -, war uns also Web to Date zu wenig flexibel. Blogger nutzen deshalb ganz überwiegend WordPress, eine freie und quelloffene Software, die plattformunabhängig läuft. WordPress gibt es seit 2004 und ist auf mehr als zehn Millionen Seiten im Einsatz. Wir hatten immer wieder von seinen Vorzügen gehört, es gilt als besonders einfach zu bedienen. Aber, ehrlich gesagt, war uns doch etwas mulmig zumute, als wir es am “lebenden Objekt” ausprobierten. Man lädt sich dazu von www.wordpress-deutschland.org das deutsche Programm und überträgt es anschließend mit FTP auf seinen Server. Vorab zu prüfen: Der Server muss die Skriptsprache PHP beherrschen (mindestens PHP 4.3) und eine MySQL-Datenbank unterstützen. Anschließend kommt die berühmte “5-Minuten-Installation”: In eine der PHP-Dateien muss man mit einem Texteditor (nicht mit Word!) die erforderlichen Datenbank-Parameter eingeben und diese Datei ebenfalls auf seinem Server ablegen. Das ist schon alles. Jedenfalls in der Theorie. Bei uns funktionierte anfänglich nichts, wir kamen mit den Parametern nicht zurecht. Eine E-Mail an die Kundenbetreuung unseres Providers, der den Server in seinem Rechenzentrum beherbergt, schaffte jedoch Abhilfe, und nach kurzer Zeit lief die neue Seite.

Im Unterschied zu Web to Date benötigt man keine Software auf seinem PC, sondern nur einen Internetzugang und einen Web-Browser. Man ruft seine Seite auf, meldet sich über eine Schaltfläche als Nutzer an und legt gleich los. WordPress installiert zu Beginn ein Standardthema, eine Art Musterdesign, in diesem Falle “Twenty Ten”. Themen kann man (auch nachträglich) wechseln und aktualisieren. Wir haben uns aber zunächst an die Anpassung der persönlichen Daten und der rechten Seitenleiste gemacht. Das alles geschieht wirklich kinderleicht im Browser-Fenster. Die Ursprungsgrafik am oberen Bildschirmrand wurde gegen eine eigene ersetzt, rechts kam ein Twitter-Menü hinzu. Das war im Grunde genommen schon alles, und dann fehlen nur noch die Inhalte.

Die Tagesarbeit erledigt man mit dem “Dashboard”, abermals im Browser. Hier sieht man Artikel, Medien, Links, Themen und Plug-ins. Für neue Blog-Einträge gibt es einen ordentlichen Editor, und natürlich kann man Texte auch aus Word sowie Bilder, Audiodateien und andere Medien einfügen. Artikel werden im Browser erstellt, man kann also jederzeit und überall arbeiten. Die kleine Bildverwaltung erlaubt das Skalieren und Ändern der Größe, die Objekte lassen sich in mannigfacher Weise in den Text einfügen. Alles in allem kommt man sehr schnell mit dem System zurecht. Es bleiben kaum Fragen offen, WordPress ist nahezu selbsterklärend.

Alle Beiträge können automatisch in einen RSS-Feed einfließen, Besucher haben die Möglichkeit, ihn zu abonnieren und beispielsweise mit dem Google Reader zu lesen. Wer partout den Besuch der Seite erzwingen will, kann den “Newsfeed” auf die Kurzfassung des Artikels reduzieren.

Wer zusätzliche Erweiterungen sucht, findet ungezählte “Plug-ins”, man kann hier geradezu aus dem Vollen schöpfen. Bereits installiert ist “Akismet”, das Kommentare von Besuchern auf Spam hin analysiert und gegebenenfalls verwirft. Akismet erledigt seine Aufgabe mit Bravour, und WordPress lässt sich so konfigurieren, dass Nutzerkommentare erst vom Seitenbetreiber freizuschalten sind. Auch aus rechtlichen Gründen ist das empfehlenswert. Eine Kommentar-Blacklist erlaubt es, bestimmte Personen von vornherein auszuschließen, Stichwort: Trolle.

Nur am Rande sei angemerkt, dass man bei Themen oder Plug-ins eine gewisse Vorsicht walten lassen sollte, manches “freie” Produkt enthält angeblich Schadcode. Und schließlich: Es gibt auch kostenpflichtige Themen, mit denen man sehr professionelle Unternehmensauftritte gestalten kann. Die werden dann typischerweise von mehreren Personen gepflegt, und dafür ist WordPress ebenfalls bestens gerüstet: Man legt Benutzerkonten mit unterschiedlichen Zugriffsrechten an. Beispielsweise “Autoren”, die nur eigene Texte bearbeiten und veröffentlichen dürfen, aber keine administrativen Tätigkeiten ausüben sollen. In diesem Sinne geht WordPress weit über ein Blog-System hinaus und ist durchaus ein kleines Redaktionssystem. Wer das Basteln an der eigenen Seite mag, stößt jedenfalls kaum auf Grenzen. Wir haben den Wechsel zu WordPress nicht bereut. Nachdem die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden sind, gefällt nicht nur die Optik des neuen Auftritts, sondern auch die Flexibilität der Bearbeitungsmöglichkeiten