Android sicherer machen

Das Betriebssystem Android von Google dominiert die Smartphone-Welt. Aber es ist nur schlecht gegen Angriffe von außen geschützt. Hilfreiche Tricks gegen den Datenklau.

Ein Trauerspiel: Android ist das meistverwendete Smartphone-Betriebssystem mit einem Marktanteil von rund 85 Prozent, und es ist gleichzeitig das

Alle wollen an die Daten: Berechtigungssystem von Android. Foto Spehr
Alle wollen an die Daten: Berechtigungssystem von Android. Foto Spehr

unsicherste Smartphone-Betriebssystem, das von 99,9 Prozent aller Schadsoftware ins Visier genommen wird. Wer das in der festen Hand von Google befindliche System nutzt, marschiert also brav mit der Mehrheit, riskiert aber alles. Nämlich seine Daten. Kein Gerät enthält und erfasst mehr private Informationen als das Handy, und es ist oft schlechter geschützt als ein PC.

Die naheliegende sinnvollste Maßnahme der Vorbeugung bestünde darin, kein Android zu nutzen. Die Realität ist jedoch eine andere. Wie kann man sich auf dem Smartphone vor Schädlingen schützen, und wie bemerkt man sie? Zunächst sollte man wissen, welche Gefahren drohen. Webbasierte Angriffe nutzen Lücken im Browser sowie dessen tiefe Verzahnung mit dem Betriebssystem aus. Ein Beispiel ist der Metaphor genannte Angriff auf Androiden mit der Stagefright-Schwachstelle, die 95 Prozent aller aktuellen Android-Geräte aufweisen. Metaphor verwendet eine manipulierte Video-Datei, die auf einer Internetseite eingebunden ist. Das Video muss nicht einmal …

Test: Renault Talisman mit R-Link 2

Tesla oder Tablet? Ist es das Riesendisplay aus dem Elektrofahrzeug oder ein hochkant eingebauter Flachrechner, der unübersehbar das Armaturenbrett des Fahrzeugs schmückt? Die Frage nach dem großen Bildschirm stellt sich jedoch in Renaults Mittelklasse, im Talisman. Die Überraschung ist geglückt. Jeder Passagier achtet als erstes auf dieses Detail. Die Größe allein macht es jedoch nicht. Die Anzeige misst 22 Zentimeter in der Diagonale, das können andere auch.

Hochkant eingebauter Bildschirm im Renault Talisman. Foto Hersteller
Hochkant eingebauter Bildschirm im Renault Talisman. Foto Hersteller

Der Trick von Renault besteht darin, seinem R-Link 2 genannten System eine nahezu vollständige Tablet-Bedienung mitzugeben, so dass sich die jüngere Generation gleich heimisch fühlt. Von einem Startbildschirm ausgehend wischt man zu weiteren Bildschirmseiten nach links und rechts. Die einzelnen Schaltflächen auf der Anzeige lassen sich anpassen und ändern, man kann individuell konfigurieren, verschieben, justieren, Widgets einsetzen, mit Mehrfinger-Gesten arbeiten und vieles andere mehr. In dieser Hinsicht erinnert R-Link 2 an das neue Intouch von Jaguar, das ähnlich leistungsfähig ist.

Mittelklasse: Renault Talisman. Foto Hersteller
Mittelklasse: Renault Talisman. Foto Hersteller

Schade nur, dass die Anmutung der wenigen Tasten und Drehsteller im Renault nicht besonders hochwertig ist und man oft rätselt, was sich wo in welchem Untermenü versteckt. Die Wege zum Ziel sind lang, wenngleich das gesamte Bediensystem mit seiner durchgängigen Logik fasziniert. Wer fingerfertige Übungen am Bildschirm nicht mag, nimmt den Controller zwischen Fahrer- und Beifahrersitz als alternatives Bediensystem.

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Test: Spracherkennung Dragon Professional Individual 15 von Nuance

Nuance bringt die nächste Version seiner Spracherkennungssoftware Dragon Naturally Speaking an den Start. Sie ist für den professionellen Einsatz gedacht. Wir haben mit ihr gesprochen.

Fast fehlerfrei: Spracherkennung Dragon 15 von Nuance. Foto Hersteller
Fast fehlerfrei: Spracherkennung Dragon 15 von Nuance. Foto Hersteller

Wir hatten es unlängst in einem längeren Marktüberblick richtig vorausgesagt: Der amerikanische Hersteller Nuance bringt die nächste Version seiner Spracherkennungssoftware Dragon Naturally Speaking an den Start. Sie ist für den professionellen Einsatz gedacht. Im Unterschied zu Siri und ähnlichen Smartphone-Kollegen arbeitet ein solches Programm ohne Internetverbindung und ist lernfähig. Es lässt sich nicht nur um das eigene Vokabular ergänzen, sondern auch um die Eigenheiten der jeweils individuellen Aussprache. Wer mit einer solchen Software richtig umgeht, erhält von Tag zu Tag bessere Ergebnisse, weil beispielsweise Eigennamen oder oft verwendete Spezialbegriffe im Vokabular landen. Nun ist tatsächlich die neue Version 15 des Drachens im Handel, wir probierten die Variante Professional Individual für 400 Euro aus. Wer sparen will, warte bis die Premium mit der Kennziffer 15 erhältlich ist. Von der kleinsten Modellvariante Home raten wir indes ab.

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Test: Apple Watch 2

Die zweite Version der Apple Watch war längst fällig. Sie kann jetzt GPS, hat ein helleres Display und ist wasserdicht. Wir haben sie getestet.

Apple Watch 2. Foto Hersteller
Apple Watch 2. Foto Hersteller

An der smarten Armbanduhr von Apple scheiden sich die Geister. Die einen meinen, dass niemand eine Smartwatch brauche. Sie könne nicht mehr als das, was das Smartphone ohnehin kann, sie ersetze nichts, bestenfalls eine Armbanduhr, und ihr kurzer Lebenszyklus als elektronisches Gerät konterkariere die Idee einer guten Uhr. Apple hat seine erste Watch vor zwei Jahren angekündigt, seit April 2015 ist sie im Handel. Verkaufszahlen wurden bislang nicht kommuniziert, viele Journalisten und Blogger haben sie mit Häme geradezu überschüttet und ostentativ in die Schublade verbannt.

Zur diesjährigen Apple-Pressekonferenz in San Francisco wurde sie dann wohl aus selbiger wieder hervorgeholt. Denn unter den Hunderten von Journalisten gab es kaum einen, der die Uhr nicht getragen hätte. Das mag Freundlichkeit gegenüber dem Gastgeber gewesen sein. Oder die Apple Watch ist dann doch im Alltagseinsatz ein Gewinn. Für sie sprechen vor allem zwei Punkte:

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Test: Voice Dream Reader und andere Vorlese-Apps fürs Smartphone

Wer nicht sehen kann, muss hören: Das Smartphone liest mit Hilfe der App Voice Dream Reader vor. So wird aus dem Text nahezu von allein ein Hörbuch.

Selbst erfahrene Nutzer kennen die Bedienungshilfen ihres iPhones in der Regel nicht. Blinde und sehbehinderte Menschen profitieren jedoch seit Jahren von einigen Spezialfunktionen. Diese lassen sich auch dann sinnvoll einsetzen, wenn mit den Augen alles in Ordnung ist. Mit den Ohren lesen zu können, lautet das Versprechen. Wir haben es ausprobiert.

Voice Dream Reader auf dem iPhone
Voice Dream Reader auf dem iPhone

Zunächst Voice Over, das 2005 im Mac-Betriebssystem OS X 10.4 debütierte und die Rechnerbedienung für Blinde und Sehbehinderte erleichterte. Es gehört auch zum iOS-Betriebssystem von iPhone und iPad und ist mit seiner Bildschirmlesefunktion nichts für Sehende. Denn alles wird vorgesprochen, jede einzelne Schaltfläche. Blinde Menschen hingegen sind begeistert von diesem Screen Reader, sie können einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedienen, was bis dahin als unmöglich galt.

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Test: Drohne Magic Pro von DJI

Die kleine Drohne zum Mitnehmen: Darauf haben wir schon lange gewartet. Bislang war der Transport eines Fluggerätes so aufwendig wie der einer teuren Spiegelreflexkamera inklusive mehrerer Objektive, Blitz und sonstigen Zubehörs. Man benötigt einen eigenen Koffer, jeder Ausflug verlangt eine gewisse Planung.

Mavic Pro von DJI. Foto Spehr
Mavic Pro von DJI. Foto Spehr

Nun packt man die Drohne in den Rucksack, und zwar zusammengefaltet, kompakt: 8,5 × 8,5 × 20 Zentimeter misst und 750 Gramm wiegt dann der jüngste Quadrocopter des chinesischen Herstellers DJI. Mavic Pro sei eine persönliche Drohne, und die Idee hat Charme. Das Fluggerät lässt sich leicht verstauen, ebenso schnell aufbauen, und man geht trotz der geringen Maße keine Kompromisse hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Technik ein. Das unterscheidet Mavic Pro von anderen günstigen Kleinfliegern für 500 Euro.

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Test: VW Caddy TGI mit Erdgas

Im Frühjahr hat Volkswagen den Erdgas-Caddy modernisiert. Es gibt ihn erstmals gegen Aufpreis mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe, das Tankvolumen wurde auf spektakuläre 26 Kilogramm Erdgas in vier Flaschen erhöht, im

VW Caddy TGI. Foto Hersteller
VW Caddy TGI. Foto Hersteller

Caddy Maxi TGI sogar auf fünf Flaschen mit 37 Kilogramm – und der bislang bivalente Antrieb musste einem monovalenten mit 13-Liter-Tank weichen.

Die Überraschung ist jedoch seine Reichweite im Erdgasbetrieb. Mit dem üppigen Volumen von 26 Kilogramm und einem Durchschnittsverbrauch von 5,4 Kilogramm für 100 Kilometer sind rund 480 Kilometer ohne Nachtanken problemlos zu erreichen.

 

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Datenschutz und Privatsphäre: Jeder Schritt zählt

Was die Datenkraken interessiert: nicht die Adressen, nicht die E-Mails. Zu wissen, wie wir uns in der Welt bewegen, das ist die neue Digitalwährung der Netzspione.

Cui bono? Wem nutzt es? So konnte man mit Cicero seit der Antike fragen, wenn es darum ging, verdächtige Sachverhalte zu erhellen. Im Zeitalter des Internets müssen kluge Fragen weiter vorn ansetzen, denn das Dunkel ist schwärzer denn je. In den Debatten um Datenschutz und Privatsphäre ermittle man, was sie wissen wollen. Sie, diejenigen, die das Leben des Einzelnen zu einem Big-Data-Profil formen wollen, die Familie und Freunde erfassen, aber auch geheime Liebschaften und verborgene Gelüste. Was wollen sie ausspähen, die Datenkraken, die Werbeunternehmen, die Internetgiganten? Die Frage lässt sich auf ganz unterschiedlichen Wegen beantworten. Aber verblüffenderweise kommt man stets zu ein und demselben Ziel.

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Test: Yoga Book von Lenovo

Das ist clever: Lenovo baut einen Flachrechner mit Zeichen-Tastatur für die Generation Smartphone. Doch wie nähert man sich dem Yoga Book?

Lenovo Yoga Book Foto Hersteller
Lenovo Yoga Book Foto Hersteller

Während der Internationalen Funkausstellung in Berlin war es das Produkt schlechthin. Ein Messe-Highlight. Nun ist das Yoga Book von Lenovo im Handel, und man weiß selbst nach einiger Zeit des Ausprobierens nicht, wie man sich diesem Gerät nähern soll. Ist es ein Tablet mit Zusatzfunktionen oder ein besonders kompaktes Notebook? Ist es ein Zeichengerät oder mit seiner ungewöhnlichen Tastatur gar ein Hinweis auf die Zukunft von Rechnern, die nicht mehr mit den gewohnten Eingabegeräten bedient werden?

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Die Update-Falle

Ob PC oder Smartphone: Nach dem Update funktioniert häufig nichts mehr. Nicht nur die Software streikt. Auch die Nutzer sträuben sich immer öfter gegen das erzwungene Neue. Ist es aber klug, Updates einfach sein zu lassen?

Man will nicht ohne weiteres wechseln, die Erfahrungen mit Updates sind negativ geworden. Wenn Rechner, Smartphones, Haushaltsgeräte oder sogar Autos ihre Betriebssoftware aktualisieren, droht manches Ungemach: etwa der Verlust eigener Dateien, Fotos, Dokumente, Videos. Oder es werden die persönlichen Einstellungen geändert, bisweilen gar zurückgesetzt. Funktionen ändern sich oder verschwinden; unerwünschte und bereits gelöschte Werbe-Apps werden aufs Neue wieder eingespielt und so weiter.

Ein Update bedeutet Aufwand und Unsicherheit, man muss sein gesamtes System prüfen, geht Risiken ein, manches Gerät überlebt gar den Aktualisierungsvorgang nicht. Vor allen Dingen Microsoft kann es nicht lassen: Nervkram und Werbung kommen immer wieder, und was man schon mehrfach deinstalliert hat, wird einem zum wiederholten Mal untergeschoben.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ